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Burgau

22.01.2019

Ihre Leidenschaft sind Orchideen

Barbara Kritschker feiert heute ihren 90. Geburtstag.
Bild: Peter Wieser

Barbara Kritschker aus Burgau wird heute 90 Jahre alt. Sie erzählt, woher ihre Leidenschaft für die Blumen kommt.

„Ich bin ganz auf Blumen eingestellt“, verrät Barbara Kritschker. Damit meint sie vor allem ihre vielen Orchideen. Aber auch Rosen und alles andere, was blüht, mag die Burgauerin gerne. Heute feiert sie ihren 90. Geburtstag.

Das mit den Blumen kommt natürlich nicht von ungefähr: Ab dem 14. Lebensjahr arbeitete sie bei der Burgauer Gärtnerei Gnann am Bahnhofweg und später bis zu ihrer Rente bei der Gärtnerei Haugg an der Kapuzinerstraße. Eines aber betont die Jubilarin besonders: Nach den Blumen kämen gleich ihre vier Enkel und ihre vier Urenkel. „Und mit Anhängen“, wie sie rasch hinzufügt. Barbara Kritschker ist in Schoren, nahe Bad Grönenbach im Allgäu, geboren. Im Alter von sechs Jahren kam sie in die Markgrafenstadt, wo sie an der Bleichstraße aufwuchs. „Ich fühl’ mich als eine Burgauerin, da bin ich in die Schule gegangen und da hab’ ich meine Schulfreundinnen gehabt.“

Sie ist gerne in der Burgauer Innenstadt unterwegs

1949 heiratete sie ihren Franz, den sie beim Tanzen, „beim Mäusle“, kennengelernt hatte. Wie das halt in der damaligen Zeit bei vielen so gewesen sei. Einmal im Jahr fuhren sie regelmäßig in den Urlaub ins Zillertal – Kontakte dorthin pflegt sie bis heute noch. Ein fester Bestandteil ihres Tagesablaufs ist das tägliche Stricken – Socken für die Verwandtschaft und für die Arbeiterwohlfahrt – und jeden ersten Dienstag im Monat besucht sie am Nachmittag die Awo-Begegnungsstätte. Überhaupt ist sie gerne in der Burgauer Innenstadt unterwegs oder kauft ein. Und jetzt mit dem Lift, unten von der Mühlstraße hinauf zum Kirchplatz, geschehe dies umso öfter. Dass es diesen jetzt gibt, darüber sei sie schon sehr froh.

Hinzu kommt dann immer ein „Schwätzle“ mit Bekannten, die sie dabei trifft. Von diesen und vor allen von ihren Nachbarn, zu denen sie einen besonders guten Bezug hat, werden ihr viele heute zu ihrem Geburtstag gratulieren. Am Samstag wird dann groß gefeiert – zusammen mit ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn, den Enkeln und Urenkeln und weiteren Verwandten. „Ich mach’ schon noch so weiter. Mir tut nichts weh“, erklärt Barbara Kritschker. „Man muss halt schaffen, zur Brotzeit sein Bier und zwischendurch auch einmal „a Schnäplse“ trinken“, fügt sie lachend hinzu.

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