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Ausschuss

18.04.2015

Im Gewerbegebiet ist nicht mehr viel frei

Noch knapp 8000 Quadratmeter sind im Gewerbegebiet Großkötz noch frei. Der Bauausschuss hat einem Bauantrag für eine Lagerhalle und einer Bauvoranfrage für eine Laberhalle, eine Werbeagentur und eine Physiotherapiepraxis zugestimmt.
Bild: Lorenz

Suche nach neuen Flächen ist für den Kötzer Bürgermeister aber nicht dringend

Das Gewerbegebiet im Großkötzer Norden füllt sich nach und nach. An der nördlichen Seite der Robert-Bosch-Straße sind alle Flächen verkauft, an der Südseite sind nach Auskunft von Bürgermeister Ernst Walter noch knapp 8000 Quadratmeter frei. Mit dem Gewerbegebiet hat sich jetzt auch der Bauausschuss beschäftigt.

Eine Gewerbehalle mit Doppelgarage plant ein Kötzer Geschäftsmann, der Bauantrag wurde einstimmig befürwortet, obwohl der geplante östliche Abschluss der Gewerbehalle teilweise außerhalb der Baugrenze liegen soll. Der fünf Meter breite Grünstreifen werde jedenfalls nicht tangiert, sagte Walter.

Vorab schon mal angefragt hat ein Interessent für eine Fläche an der Südseite der Robert-Bosch-Straße. Dort geht es laut Walter um etwa 3000 Quadratmeter, die aber noch nicht abgemarkt seien. Eine Lagerhalle, in der Oldtimer-Autos untergebracht werden sollen, eine Werbeagentur mit Wohnung und eine Praxis für Physiotherapie könnten dort in drei Gebäudetrakten entstehen. Eine Bauvoranfrage dazu jedenfalls hat der Kötzer Bauausschuss positiv beurteilt.

Werden die beiden Vorhaben verwirklicht, dann sind in dem etwas über zwei Hektar großen Gewerbegebiet noch knapp 8000 Quadratmeter frei. Die Suche nach neuen Gewerbeflächen steht für den Kötzer Bürgermeister aber nicht an erster Stelle. Zuerst müssten die vorhandenen Grundstücke verkauft werden. Dringenderen Bedarf sieht er derweil für ein neues Wohnbaugebiet, denn die Gemeinde Kötz hat keine Bauplätze mehr. Ein neues Wohngebiet könnte „im Raum Größkötz“ angesiedelt sein, sagt Walter, dort seien Nachfrage und Verkauf am besten. Die Entscheidung, wo neue Wohnbauflächen geschaffen werden können, erhofft sich der Kötzer Bürgermeister noch in diesem Jahr.

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