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Ehrenamt

01.08.2019

In Rettenbach gibt es jetzt Löschzwerge

Das sind die Rettenbacher Löschzwerge mit (hinten von links): Ioana Florea, Sandra Dietrich-Kast, Ellen Geißler, Martin Müller, Adele Drotleff, Simone Baur, Manuela Geißler und Erich Geißler.
Bild: Willibald Lang/Gemeinde

Die Freiwillige Feuerwehr setzt auf einen neuen Weg bei der Nachwuchssicherung

Einen ganzen Vormittag lang ist in Rettenbach die Gründung der Kinderfeuerwehr gefeiert worden. Die Kinderfeuerwehr soll ein fester Bestandteil auf dem Weg zur Feuerwehrfrau und zum Feuerwehrmann sein. Ein Team aus fünf Betreuerinnen kümmert sich um die jüngsten Nachwuchskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Rettenbach.

Kreisbrandmeisterin und Initiatorin Ellen Geißler sieht in der Gründung der Kinderfeuerwehr die Chance, den Fortbestand der Ortsfeuerwehr auf lange Sicht zu sichern. „Wir hoffen, dass die Mädchen und Jungen von der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr wechseln und dann zu uns in die aktive Abteilung kommen“, sagt sie. Sie gehört zusammen mit Simone Baur, Manuela Geißler, Adele Drotleff und Ioana Florea zum Betreuerteam der sechs bis zehn Jahre alten Löschzwerge.

Mit verschiedenen Aktivitäten soll die Begeisterung, die die Kinder im Kindergarten und der frühen Schulzeit für die Feuerwehr entwickeln, genutzt werden. In Bezug zu den Themen und Inhalten der Feuerwehr soll bei der Kinderfeuerwehr gebastelt und gespielt werden. Im Fokus stehen außerdem eine verstärkte Selbsthilfefähigkeit und der richtige Umgang im Gefahrenfall.

In Rettenbach gibt es jetzt Löschzwerge

Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast sieht ebenso wie Kommandant Martin Müller in der Förderung der Jugend durch solche Konzepte den richtigen Weg in der Sicherstellung des Ehrenamtes bei der Feuerwehr.

Nach Unterzeichnung der Gründungsurkunde durch Bürgermeisterin, Kommandant und im Beisein der Zweiten Vorsitzenden Simone Baur hatten Kreisbrandmeisterin Ellen Geißler und ihr Mann Kreisbrandmeister Erich Geißler einige Überraschungen für die Kinder parat: Zwei von ihnen selbst gebaute Feuerwehrautos wurden durch einen Wasserstrahl in Gang gesetzt und fuhren am Feuerwehrschlauch entlang. Außerdem konnten die Kinder mit einem umgebauten Strahlrohr Tennisbälle in die Luft wirbeln, die von den Erwachsenen eingesammelt wurden. (zg)

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