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12.10.2016

In seiner Schule sollen sich alle geborgen fühlen

Andreas Eberle aus Zusmarshausen ist neuer Schulleiter am Gymnasium Wettenhausen. Vorher arbeitete er am Ringeisen-Gymnasium in Ursberg.
Bild: Andrea Linder

Warum sich für Andreas Eberle, Direktor am St.-Thomas-Gymnasium Wettenhausen, jetzt der Kreis schließt

„Ich finde mich im Bild des Arbeiters im Weinberg des Herren wieder: Ich möchte und werde mich kümmern.“ So stellte sich Andreas Eberle, seit Schuljahresbeginn Direktor am St.-Thomas-Gymnasium Wettenhausen, seinem neuen Kollegium innerhalb der ersten gemeinsamen Konferenz vor. Jetzt, ziemlich genau einen Monat später, hat er schon einiges mitgestaltet und miterlebt.

Eberle hat die Fächer Deutsch, Geschichte und Geografie für das gymnasiale Lehramt studiert und nach dem Referendariat neben seiner Stelle am Gymnasium Friedberg unter anderem an der Berufsaufbauschule sowie an der Augsburger Berufsschule für Bauberufe, am Balthasar-Neumann-Berufsbildungszentrum, unterrichtet. Das ist für ihn auch heute noch bedeutsam, weil „diese Zeit sehr wichtig und prägend war“, so der neue Wettenhauser Schulleiter. Von 1996 bis zu seinem Dienstantritt im Kammeltal arbeitete er am Ringeisen-Gymnasium Ursberg. Dort engagierte sich der 51-jährige Vater dreier erwachsener Kinder unter anderem als Geschichte-Fachbetreuer und als Oberstufen-Koordinator. In dieser Zeit absolvierte Eberle auch eine Ausbildung zum Museumspädagogen und war nach einer entsprechenden Zusatzausbildung im Dienste des Katholischen Schulwerks in Bayern als Schulentwicklungsmoderator im Einsatz.

Er selbst hat vor dem Abitur am Holbein-Gymnasium die Grundschule St. Ursula in Augsburg besucht, deren Dominikanerinnen seinerzeit das Kloster Wettenhausen gegründet haben. „So schließt sich gewissermaßen für mich ein Kreis“, sagt Eberle. Seine Affinität zum Dominikanerorden zeigt sich auch noch auf eine andere Art und Weise: Gerne geht der Zusmarshauser in die Adelsrieder Autobahnkapelle zum Gottesdienst bei Pater Wolfram, der Dominikaner von Heilig Kreuz in Augsburg ist. Und in Wettenhausen selbst ist der neue Chef ebenfalls schon lange kein Fremder mehr. Durch seine adventlichen Lesungen mit Musik unter dem Titel „Licht in der Nacht“, die er seit über zehn Jahren mit einem befreundeten Musiker zusammen in Altenheimen, Kirchengemeinden, auf Weihnachtsfeiern von Vereinen und auch bei der Kripo Augsburg hält, war er bereits recht oft im Kammeltal. Was die Leitung einer katholischen Schule betrifft, so setzt Eberle auf gegenseitiges Vertrauen, Menschlichkeit und – „ganz selbstverständlich“ für ihn – auf christliche Werteorientierung im Zusammenspiel von Tradition und Moderne. „Geborgenheit für alle“ müsse unbedingt gegeben sein, so der Gymnasialdirektor. Er meint damit eine Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung von Schülern, Eltern und Lehrern, Hauspersonal und pädagogischen Mitarbeitern im Tagesheim. Das ist für ihn die Basis, in der Persönlichkeiten reifen und Bildungsarbeit gelingen kann.

Seine ersten Eindrücke rund um das Wettenhauser St.-Thomas-Gymnasium fasst Eberle folgendermaßen zusammen: „Es ist einfach eine tolle Schule mit einem großartigen, motivierten Kollegium. Gemeinsam werden wir daran arbeiten, unser Potenzial zu nutzen.“ So will er bewahren, was gut ist und was sich bewährt hat, aber auch offen für Veränderungen sein und Neues wagen, wenn es ihm für die Zukunftsorientierung geboten erscheint.

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Wettenhausen/Ursberg

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