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Jettingen-Scheppach
04.06.2021

Zu weit gefahren: Beamte ziehen Lkw-Fahrer am Burgauer See aus dem Verkehr

Ein Lkw-Fahrer wurde von der Neu-Ulmer Polizei aus dem Verkehr gezogen.
Foto: Ralf Lienert (Symbol)

5000 Kilometer mehr als erlaubt: Die Schwerverkehrskontrollgruppe der Polizei Neu-Ulm kontrollierte am Mittwoch einen Sattelzug und stellte schwere Verstöße fest.

Bei der Kontrolle eines italienischen Sattelzuges an der Tank- und Rastanlage Burgauer See am Mittwochmittag, stellten die Beamten der Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrspolizei Neu-Ulm massive Verstöße gegen die Sozialvorschriften im Straßenverkehr fest. Der Fahrer, ein 58-jähriger Italiener, fuhr im Kontrollzeitraum, der sich auf 28 Tage beschränkt, mit seiner regulär verwendeten Fahrerkarte etwa 10.000 Kilometer. Die Schwerverkehrsspezialisten ermittelten aber, dass derselbe Fahrer zusätzlich noch über 5000 Kilometer im selben Zeitraum zurücklegte und sich dadurch weder an die geltenden Lenk- noch an die Ruhezeiten hielt.

Rastanlage Burgauer See: Weiterfahrt erst nach Bezahlung der Strafe

Die Beamten untersagten dem Italiener die Weiterfahrt, bis er eine Sicherheitsleistung für seine Verstöße im mittleren vierstelligen Bereich und die Sicherheitsleistung für den gleichzeitig vorliegenden Verstoß des italienischen Spediteurs im unteren fünfstelligen Bereich vollständig bezahlt. (AZ)

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