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Landesliga Südwest

11.10.2019

„Jetzt hat’s der Letzte kapiert“: SC Ichenhausen hofft

Rudi Schiller (rechts) und Oliver Unsöld verantworten die Landesliga-Mannschaft des SC Ichenhausen.
Bild: Ernst Mayer

Was den sportlichen Leiter Rudi Schiller für das SCI-Auswärtsspiel in Sonthofen zuversichtlich stimmt.

Tabellenzweiter gegen Tabellenzwölfter, sieben Punkte aus den jüngsten drei Begegnungen gegen einen, 7:1 Treffer im gleichen Zeitraum gegen 3:8 – Fragen über die Favoritenstellung erübrigen sich vor dem Landesliga-Fußballspiel zwischen dem 1. FC Sonthofen und dem SC Ichenhausen. Und dennoch werden die Königsblauen die Fahrt an diesem Samstag nicht hoffnungslos antreten.

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Es zählt zu den zentralen Überlegungen eines Fußball-Verantwortlichen, ob er seine Spieler in der Krise zart streichelt oder hart rannimmt. Der eine Sportler mag diese Form der Ansprache besser vertragen, beim anderen führt jene schneller zum Ziel. Für die Vorbereitung auf die Partie in Sonthofen stellt SCI-Sportleiter Rudi Schiller klar, dass Handauflegen nicht zu den elementaren Trainingsinhalten zählte. „Arbeiten, arbeiten, arbeiten“ sei angesagt gewesen in den verschiedenen Einheiten. Ins Wochenende nimmt der Funktionär den Eindruck mit, dass inzwischen bei jedem Kicker im königsblauen Trikot angekommnen ist, was die Stunde geschlagen hat. „Jetzt hat’s der Letzte kapiert“, ist er überzeugt.

Trainer Oliver Unsöld hat in Sachen Personal beinahe freie Wahl. Lediglich Yannick Maurer wird wegen seiner Knöchelverletzung ein weiteres Mal zuschauen müssen. Der Mittelfeldspieler soll eine Woche später wieder einsatzbereit sein.

„Jetzt hat’s der Letzte kapiert“: SC Ichenhausen hofft

Kader des SC Ichenhausen fast vollzählig

Die Ichenhauser haben allerdings schon schmerzhaft erfahren, dass die beste Aufstellung nichts bewirkt, wenn die totale Fokussierung auf das zentrale Thema fehlt. Mit spielerischen Stilmitteln allein werden sie im Allgäu ohnehin wenig ausrichten können; dazu ist der Absteiger aus der Bayernliga wohl zu stark. Und was letztlich ab 15 Uhr rausspringt, ist vielleicht auch gar nicht so entscheidend. Das Wichtigste wird sein, dass endlich wieder jeder Ichenhauser für sich selbst und alle zusammen für die Mannschaft kämpfen. In Schillers Worten heißt das: „Wir haben keine Chance, aber die wollen wir nutzen.“

„Voll auf Sieg“ spielen die Sonthofer nach Angaben ihres Offensivspielers Gregor Mürkl. Im Vergleich zum jüngsten 2:1-Erfolg in Durach stehen personelle Änderungen an. Nicht einsetzbar sind neben den bislang schon verletzten Spielern Jannik Keller, Andreas Hindelang, Ylber Myrta und Kevin Hailer nun auch Tom Liebherr und Gianluca Ippolito.

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