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12.06.2009

Jetzt werden die Randsteine gesetzt

Günzburg Osman Acar war ganz euphorisch. Als der GZ-Leser am Dienstag auf der Baustelle Ichenhauser Straße in Günzburg die Randstein-Setzer sah, griff er gleich zur Digitalkamera und schickte uns Fotos in die Redaktion. Sein Kommentar: "Insel steht. Bald ist es so weit." Und: "Ich denke, es ist eine tolle Nachricht für alle Günzburger."

Nun, Osman Acar und die Günzburger werden sich noch ein bisschen gedulden müssen, bis die sonst so stark befahrene Ichenhauser Straße freigegeben wird und der Verkehr wieder rollen kann. Am Freitag, 10. Juli, soll es soweit sein, teilte Edgar Schneider, der Leiter des städtischen Tiefbauamtes, auf Anfrage unserer Zeitung mit. Das sei genau der Termin, der von Anfang an genannt wurde. "Die Baustelle läuft bestens. Wir liegen schon auf der Zielgeraden", so Schneider.

Die nächsten Schritte sehen so aus: Die Randsteine werden gesetzt und die Seitenrabatten angelegt. Dann kommen die Pflasterarbeiten. "Die Fußgängerampel auf Höhe der Bäckerei wird demnächst aufgestellt und die Straßenbeleuchtung installiert. Am Schluss folgt die Begrünung", berichtet Schneider. Am 10. Juli soll die gesamte Ichenhauser Straße auf Höhe der Einmündung Schöblstraße fertig sein - endlich, werden die meisten Autofahrer sagen. Am 9. März dieses Jahres war dort mit dem Um- und Ausbau begonnen worden.

Die Bauarbeiter waren nicht an der Straße selbst am Werk, sondern in diesem Abschnitt wurden auch Kanal- und Wasserleitungen saniert. Das größte Problem stellte laut Tiefbauamtschef die Telekommunikation dar. "Hier befindet sich ein Kabelbaum mit der Zentralverteilung für das gesamte Gebiet", so Schneider. Die Telekom habe sämtliche Telefonleitungen neu ordnen müssen. "Das war außergewöhnlich und hat viel Zeit beansprucht." Man sei aber exakt im Zeitplan - der eine oder andere zeitliche Verlust sei intern wieder aufgeholt worden.

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Das gesamte Vorhaben kostet 380 000 Euro

Die Gesamtinvestition für den Aus- und Umbau der Ichenhauser Straße inklusive Kanal beträgt laut Stadt 380 000 Euro.

In den vergangenen Tagen war der SBI-Parkplatz nur eingeschränkt nutzbar. Dort wurde Erdaushub zwischengelagert. "Das wird in den nächsten Tagen weggeräumt. Bis zum Guntiafest soll der Parkplatz wieder uneingeschränkt benutzbar sein", kündigte Schneider an.

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