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23.07.2010

Karriere mit Lehre - Alternativen zum Studium

Rühren für die G8-Kampagne der IHK Schwaben, am 27. Juli, im Gymnasium in Krumbach die Werbetrommel (von links): Regina Köhler (Projektmanagement), Friedhelm Rennhak (Leiter Geschäftsfeld Aus- und Weiterbildung) und Oliver Stipar (Regionalgeschäftsführer Westschwaben). Foto: Maximilian Czysz
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Rühren für die G8-Kampagne der IHK Schwaben, am 27. Juli, im Gymnasium in Krumbach die Werbetrommel (von links): Regina Köhler (Projektmanagement), Friedhelm Rennhak (Leiter Geschäftsfeld Aus- und Weiterbildung) und Oliver Stipar (Regionalgeschäftsführer Westschwaben). Foto: Maximilian Czysz
Bild: Maximilian Czysz

Landkreis Abi hab' i. Und was dann? Um diese Frage geht es am Dienstag, 27. Juli, bei einer Informationsveranstaltung der Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK) im Simpert-Kraemer-Gymnasium. Sie sollen allen interessierten Abiturienten in Westschwaben über Alternativen zum klassischen Studium aufzeigen.

Mit der Kampagne will die IHK Aufklärungsarbeit leisten. Vielen Schulabgängern sei nicht bewusst, dass sie auch nach einem Vollzeitstudium in einem Betrieb landen, erklärt der Leiter des Geschäftsfeldes, Aus- und Weiterbildung der IHK, Friedhelm Rennhak. Es gelte, den Blick für die betriebliche Realität zu schärfen. Eine betriebliche Ausbildung als Alternative werde von vielen Abiturienten im Glauben ausgeschlagen, dass mit einer Ausbildung der Weg in die Führungsetagen verschlossen bleibt. Doch genau das Gegenteil könne der Fall sein. Dieses Dilemma koste die schwäbische Wirtschaft wertvolle Jahre, in denen der Nachwuchs mit hohem Potenzial praxisnah ausgebildet werden könnte. "Abiturienten bringen wirklich viel mit", sagt Rennhak. Aber der passgenaue Zuschnitt auf die Betriebe fehle. Noch deutlicher macht es Oliver Stipar, der IHK-Regionalgeschäftsführer Westschwaben: "Auch im Unternehmen ist Karriere möglich. Das ist ja nicht die Endstation." Durch ein mehrschichtiges Ausbildungssystem stehe Abiturienten die ganze Welt offen. "Aber viele wissen das nicht. Es geht darum, den Blick zu erweitern", sagt Rennhak.

Wie Karriere mit Lehre aussehen kann, hat die IHK ganz regional in einem Spiralheft zusammengefasst: Sie zeigt beispielsweise, das Benedikt Funk bei Lingl Anlagenbau und Verfahrentechnik in Krumbach eine Ausbildung zum Mechatroniker absolviert und gleichzeitig studiert. Kaufmann im Einzelhandel lernt beispielsweise Benjamin Stelzle bei Legoland Deutschland, gleichzeitig bildet er sich zum Handelsfachwirt fort.

Beispiele aus der Praxis

Karriere mit Lehre - Alternativen zum Studium

Philipp Ostheimer hat bei PERI in Weißenhorn eine Ausbildung zum Industriekaufmann hinter sich gebracht und studiert berufsbegleitend Betriebswirt - vom Arbeitgeber gefördert. "Der Grund für meinen eingeschlagenen Weg war, zuerst praktische Erfahrungen in einer kaufmännischen Ausbildung zu sammeln und diese Kenntnisse dann durch ein Studium zu vertiefen."

Kontakt Alle interessierten Abiturienten aus der Region können teilnehmen. Um eine Anmeldung über die Homepage www.fit-for-karriere.de oder direkt beim Gymnasium wird gebeten.

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