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18.06.2009

Kein Mitglied bei der Verkehrsüberwachung

Bubesheim Kommunales Alltagsgeschäft von A wie Aufstellungsbeschluss, über B wie Bauantrag, bis hin zu Z wie Zuschuss beherrschte die jüngste Gemeinderatssitzung in Bubesheim. Für Auflockerung sorgte der verspätete Sitzungsbeginn wegen des vorangegangenen Ortstermins, eine falsch eingestellte Rathaustür, die Gemeinderäte und Sachverständige aussperrte und schließlich eine explosive Getränkeflasche, die den Ratstisch auf der "schwarzen" Seite mit roter Saftschorle überschwemmte. Bürgermeister Walter Sauter (FW) und die Zuhörer nahmen es mit Humor.

Ausnahmen für Toskana-Häuser immer wieder gewünscht

Zurück zu den Sachthemen:

"Untere Lache". Komplett überarbeitet wird der Bebauungsplan "Untere Lache", der für die Änderung nötige Aufstellungsbeschluss wurde einstimmig gefasst. "Eine zeitgemäße Bauweise ist dort nicht möglich", stellte Sauter fest. Zu oft forderten Bauherrn Ausnahmegenehmigungen für die gewünschten Toskana-Häuser.

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Baumschule baut. Bauen möchte auch die an der GZ 18 nach Wasserburg gelegene Baumschule. Der vier Meter breite Grünstreifen soll in fünf Parkplätze samt Gehweg umgebaut werden. Außerdem wird der Haupteingang auf diese Seite verlegt. Landratsamt und Staatliches Bauamt gaben bereits grünes Licht. Zustimmung gab es jetzt vom Bubesheimer Ratstisch, mit dem Vorbehalt, dass der Bauherr den gemeindlichen Grünstreifen kauft.

Beitritt abgeschmettert. Ganz überraschend und mit einem einstimmigen Nein wurde der geplante Beitritt zum kommunalen Verkehrsüberwachungsverein vom Tisch gefegt. Grundlage war das Ergebnis der Probemessung mittwochs von 7.35 bis 8.10 Uhr an der Günzburger Straße. Von 380 Fahrzeugen waren gerade einmal sieben zu schnell unterwegs. Zu wenig für einen Vereinsbeitritt, befanden die Räte.

30 Euro für jedes Kind. Über 30 Euro Zuschuss pro Kind freut sich die Bürgerinitiative "Sicherer Schulweg", die im vergangenen Winter für elf Grundschulkinder eine private Schulbuslinie in den Günzburger Stadtteil Wasserburg organisiert hatte.

Holzlagerplatz. Durchhaltevermögen braucht Gemeinderat Gerhard Sobczyk (CSU), der sich seit Monaten für einen gemeindlichen Holzlagerplatz stark macht. Jetzt lagen endlich die Baupläne für das ehemalige Kläranlagen-Gelände auf dem Tisch, da brachte Georg Zeiser (UBL) die geplante Nordumfahrung in die Diskussion. Vielleicht brauche man den Grund für den Straßenbau. Vielleicht werde aber auch schon bald das Wertstoffhof-Gelände frei, wenn der Landkreis sein Abfallkonzept ändere. Zuerst wird jetzt geklärt, wie viel Geld die Umzäunung des ungenutzten Klärbeckens samt Zufahrtstoren kostet und wie viele Bubesheimer gegen einen Obolus ihr Holz dort überhaupt lagern möchten. Das Landratsamt erlaubt dort keine Säge- oder Spaltarbeiten.

Radweg ist ein Ärgernis. Für Ärger sorgt der immer noch nicht asphaltierte Radweg nach Schneckenhofen mit seiner Aushub-Hügellandschaft. Bis Ende März ist der Aushub von den Flächen der Landwirte wieder weg, wurde versprochen. "Zwei Wochen vor Ernte der Wintergerste liegt er immer noch da", regte sich Georg Linder (CSU) unter zustimmendem Kopfnicken der anderen Räte auf.

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