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Kein Verständnis für Zugausfälle in der Region

Maria Heinrich
Kommentar Von Maria Heinrich
11.01.2019

Die Bahn lässt viele Menschen an den Bahnsteigen stehen - Weichen funktionieren nicht. Kein Wunder, dass das Image den Bach runtergeht.

Ich stehe in der Kälte und warte auf den Zug, aber er kommt nicht. Das mögen sich am Freitag viele Pendler und Schüler gedacht haben, die an der Bahnstrecke von Augsburg nach Dinkelscherben auf ihren Zug gewartet haben. Denn dort fuhren einen ganzen Tag lang keine Regionalbahnen – in der heutigen Zeit ist das eigentlich ein unvorstellbarer Zustand.

Als Grund für die Störungen gab die Bahn „schneebedingte Weichenstörungen“ an. Es ist schon richtig, dass es in den vergangenen Tagen viel geschneit hat. Trotzdem liegt bei uns alles im Normalbereich – viel Schnee zwar, aber nur geringe Minusgrade. Es herrschen keine Katastrophenzustände wie in Teilen von Oberbayern, wo der Bahnverkehr komplett lahm liegt. Zumal in der Nacht auf Freitag keine Flocken vom Himmel fielen.

Es ist daher nachvollziehbar, dass die Fahrgäste schwer Verständnis aufbringen können, wenn auf einer Strecke einen ganzen Tag lang die Züge ausfallen. Insbesondere, da alle anderen Bahnen im Augsburger Land problemlos durch das Schneetreiben kamen.

Es ist kein Wunder, dass es mit dem Image der Deutschen Bahn immer mehr bergab geht, wenn sie es nicht einmal schafft, dass an einem normalen Wintertag die Züge zuverlässig fahren.

Lesen Sie hier den Bericht zum Thema: „Bahn lässt Pendler in der Kälte stehen“

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