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Bürgerversammlung II

17.04.2015

Keine Mehrheit für Tempo 30 auf Ortsstraßen

Die Bibertaler stellen nicht nur Fragen, sie sollen auch welche beantworten

In der Bürgerversammlung kommen am Ende die Bürger zu Wort. Das waren ihre Anliegen in Echlishausen:

Bürgermeister Oliver Preußner wollte wissen, wie die Bibertaler Tempo-30 auf den Ortsstraßen finden würden. Neun der 43 Anwesenden bejahten die Frage.

Eine Bürgerin fragte nach, wie die Umleitung beim Bau der Ortdurchfahrt Kissendorf verlaufen wird. Preußners Antwort: „Gebaut wird in zwei Bauabschnitten, vom westlichen Ortsschild bis zur Kreuzung und von der Kreuzung bis zum östlichen Ortsschild, die Umleitungsstrecke legt das Straßenbauamt fest. Gebaut wird vom 11. Mai bis zum 10. Oktober.“ Ein Bürger aus Echlishausen regte an, den beschädigten Grünstreifen entlang des Radwegs zur Bundesstraße wieder einzuebnen und die Straßenbeleuchtung in der Ulmenstraße zu vervollständigen.

Bürger interessierten sich zum Thema Rathaus im Bibertaler Bürgerzentrum dafür, was nach 25 Jahren Miete passiert (Preußner: „Ein reguläres Mietverhältnis entsteht.“), wie die Stellplätze angeordnet sind und wo die Ausfahrt ist („Das sind Fragen an den Bauherrn, eine Verkehrsschau mit Landratsamt und Polizei fand statt“) und wie hoch die Gesamtkosten sind („31000 Euro jährliche Miete, einmalig 178000 Euro für Umzug und Neueinrichtung, für die Planung werden nur 8000 Euro fällig“).

Ein ausgeglichenes Stimmungsbild ergab sich, als Preußner fragte, ob künftig anstatt sieben nur ein oder zwei Bürgerversammlungen stattfinden sollten. Die Frage sei im Gemeinderat aufgekommen.

Die letzte Wortmeldung betraf die Kreisumlage von Bibertal, die aufgrund der Steuerkraft der Gemeinde um 200000 Euro angestiegen war und größter Ausgabenposten im Haushalt ist. Man hätte mit diesem Geld in der Gemeinde viel tun können. „Gemäß dem Solidargedanken ist dies aber nicht möglich“, antwortete Preußner und schloss nach gut zwei Stunden seine erste Bürgerversammlung. (sawa)

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