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Gemeinderat

25.02.2015

Kindergarten soll Pfarrheim werden

Der alte Kindergarten in Rettenbach soll künftig als Pfarrheim genutzt werden.
Bild: Peter Wieser

Rettenbacher diskutieren auch über einen Zuschuss zur Sanierung des Sportplatzes

Vor gut einem Jahr ist die neue Kindertagesstätte in Rettenbach bezogen worden. Nun soll das Gebäude des alten Kindergartens, das der Diözese gehört, als Pfarrheim genutzt werden. Bei der Sitzung des Rettenbacher Bau- und Umweltausschusses gab Josef Motzer von der Kirchenverwaltung einen kurzen Überblick über das Vorhaben, das sich im Großen und Ganzen auf das Gebäudeinnere beschränkt. Der Umbau soll größtenteils in Eigenleistung erfolgen, unter anderem mit neuen Böden und dem Umbau der Toiletten.

Neben einem kleinen Saal mit Platz für 40 Personen, in dem eventuell auch Seniorennachmittage veranstaltet werden könnten, soll der alte Kindergarten auch Platz für die Ministranten bieten. Ebenso ist vorgesehen, die Pfarr- und Gemeindebücherei dort unterzubringen. Im Garten könnte zukünftig das Pfarrfest stattfinden. Der Bau- und Umweltausschuss stimmte dem Antrag einstimmig zu. Bei der angedachten Aufwertung des Vorplatzes an der Kirche sollen die für das Vorhaben benötigten Stellplätze ebenfalls mit berücksichtigt werden.

Für Diskussionen sorgte in der anschließenden Sitzung des Gemeinderates ein Zuschussantrag des FC Reflexa Rettenbach in Höhe von 10000 Euro zu der, wie aus dem Antrag hervorgeht, dringend erforderlichen Sanierung des Sportplatzes. Unebenheiten auf dem Spielfeld, und vor allem Probleme mit der Entwässerung, machten diese nötig, auch aufgrund des Alters der Anlage. Dazu sollte die Rasentragschicht abgefräst und eventuell die Dränage erneuert werden, um ein optimales Versickern zu gewährleisten. Weitere Maßnahmen wären der Einbau einer Bewässerungsanlage und auch ein geeigneteres Mähgerät. Kosten würde das insgesamt rund 130000 Euro. Nur mit einer Förderung durch die Kommune könne auch eine Förderung durch den Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) erfolgen, hieß es. Die Gemeinde sei damals schon beim Bau des Sportheims mit ihren Zuwendungen dem FC Reflexa entgegengekommen und habe gezeigt, wie wichtig ihr der Verein sei, bemerkte Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast ( CSU). Es gebe aber auch viele andere Vereine, die ein Aushängeschild für Rettenbach seien, und denen man ebenfalls gerecht werden möchte. Dennoch war man sich einig, die Umsetzung des Projektes zu unterstützen. „Ohne einen Sportplatz kann man nicht spielen“, teilte Werner Brenner (CSU) die Meinung von Franz Feil (CSU). Allerdings dürfe es keine Nachverhandlungen über weitere Zuschüsse geben. Einstimmig wurde beschlossen, den Zuschuss zu gewähren. Der nahe Festplatz dürfe auf bestimmte Zeit als Lagefläche benutzt werden. Darüber hinaus müsse der FC Reflexa Rettenbach die Zusammensetzung des Betrags mitteilen und auch eine Auflistung zu erwartender Sponsorenbeträge liefern.

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