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09.01.2019

„Kirlesberg Ost“ kann kommen

Röfingen will balddie Ausschreibung

Es war nicht nur die erste Sitzung im neuen Jahr, sondern auch die erste wieder im Röfinger Rathaus. Mehr als ein halbes Jahr hatte der Gemeinderat im Schulungsraum des Feuerwehrhauses getagt. Aufgrund der Erweiterung des Kindergartens Schwalbennest in Roßhaupten waren die Kinder während dieser Zeit im Rathaus untergebracht. Inzwischen ist der Umzug zurück nach Roßhaupten vollzogen, am Montag erinnerten nur noch Reste des Bauzauns daran.

Das Baugebiet „Kirlesberg Ost“ stand im Mittelpunkt. Bürgermeister Hans Brendle (UWRR) informierte über die Kostenberechnung – momentan eine Vorveranschlagung – seitens des Ingenieurbüros über knapp zweieinhalb Millionen Euro brutto. Die Ausschreibungen würden vermutlich etwas anderes ergeben, so Brendle. Diese sollen sehr zeitnah erfolgen, dies sei mit dem Ingenieurbüro abgestimmt. Die Bauzeit werde 16 Monate betragen, die Fertigstellung sei zum 1. Juni 2020 vorgesehen. Es gebe bereits 96 Anfragen, mehr als 30 seien aus Röfingen und Roßhaupten gekommen. Man werde noch einige Beschlüsse fassen müssen, wie man damit umgehe – auch hinsichtlich eines Bauzwangs. Noch in diesem Jahr soll mit dem Verkauf der Bauplätze begonnen werden. Ob es eine Versorgung mit Gas geben wird, wird sich zeigen. Voraussichtlich wird sich der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung damit befassen.

Weiter ging es um zwei Angebote der Lechwerke (LEW) zur Straßenbeleuchtung: Dem Errichten einer LED-Leuchte zur besseren Ausleuchtung des Überwegs an der Augsburger Straße beim Bäckerberg, für viele Kinder auch der Weg zur Grundschule, stimmten die Räte zu. Die Kosten belaufen sich auf rund 2800 Euro brutto. Das zweite Angebot, drei weitere LED-Leuchten zum Bruttopreis von rund 9400 Euro, die zwei Hängelampen in der Oberen Straße ersetzen sollen, wurde zunächst, auch hinsichtlich des Standorts, zurückgestellt. Dem Antrag der Musikkapelle Röfingen zum Erlass der Hallennutzungsgebühr für das Jahreskonzert 2018 wurde zugestimmt. Da gebe es keine Diskussionen, bemerkte Brendle.

Einmal mehr wurde über das zu schnelle Fahren im Bereich von Augsburger und Thannhauser Straße diskutiert. Das Landratsamt hatte mit Blick auf die Fußgängerampel an der Augsburger Straße von einer Querungshilfe abgesehen. Wie man das Problem anders lösen kann, fragte Waltraud Huttner (UWRR). Sie kenne viele Orte mit Querungshilfen an den Ortseingängen, die die Autofahrer bremsten. Ingrid Osterlehner (CSU/FW) meinte: Gerade die Lastwagen, wenn sie in der Früh aus Richtung Burgau kommen, bremsten nicht einmal am Ortschild. Ernst-Uwe Walter (UWRR) plädierte für eine Tempomessanlage und einen Beschluss dazu. Zudem bekäme man einen Wert, wie sich der Verkehr tatsächlich bewege. Man könne durchaus eine weitere Messanlage beschaffen, sagte Brendle. „In der nächsten Sitzung haben wir ein Angebot.“ (wpet)

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