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Kötz

20.01.2021

Kötzer Gemeinderat spricht über die Zukunft des Alko-Gründerhauses

Alois Kober Kötz junger Schlossermeister
Foto: Irmgard Lorenz (Repro)

Die Generalsanierung des Gebäudes wurde vor über einem Jahr beschlossen. Wie es nun mit dem Gebäude in Großkötz weitergeht.

Ziemlich straff hat sich der Kötzer Gemeinderat am Dienstagabend durch die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung gearbeitet. Nach kaum mehr als einer halben Stunde gingen die acht Zuhörer nach Hause, die Ratsmitglieder wandten sich den nicht öffentlichen Themen zu. Möglichst zielorientiert und effektiv soll an der im Gemeinderat schon oft und lange diskutierten Sanierung des Alko-Gründerhauses in Großkötz gearbeitet werden.

Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, einen Arbeitskreis zu diesem Thema zu bilden, dem nach einstimmigem Beschluss von der CSU Michael Seitz, Alois Gast und Nikolaus Sauter angehören werden sowie von den Freien Wählern Norbert Ritter, Markus Zacher und Reinhard Uhl. Im November 2019 hatte der damalige Gemeinderat, unter Bürgermeister Ernst Walter, die mit 1,2 Millionen Euro veranschlagte Generalsanierung des Gebäudes schräg gegenüber des Rathauses beschlossen. Von einem Dorfgemeinschaftshaus war die Rede, das Amt für ländliche Entwicklung hatte Gelder in Aussicht gestellt. Von einer Förderung zwischen 55 und 60 Prozent bei einer Generalsanierung war die Rede.

Sabine Ertle spricht von einem enorm großen Raumbedarf in Kötz

Sabine Ertle, damals Geschäftsstellenleiterin und heute Bürgermeisterin im Kötzer Rathaus, hatte von einem enorm großen Raumbedarf vieler potenzieller Nutzer gesprochen. Die Raumsituation all dieser möglichen Interessenten beschrieb sie damals mit den Worten „wie die Reise nach Jerusalem“, es sei immer weniger Platz vorhanden als benötigt werde.

In den anfänglichen Diskussionen – da war auch noch über eine möglichst sparsame Teilsanierung gesprochen worden – war überwiegend von Kirchenchor und Krabbelgruppe die Rede, die seinerzeit das Gründerhaus schon nutzten. Dann hat sich der Interessentenkreis deutlich erweitert. Volkshochschule, Männergesangverein, Obst-und Gartenbauverein, evangelische Kirche und kleinere Parteigruppierungen kamen ebenso ins Spiel.

Wesentlich für die Sanierung ist auch der Wunsch der Firma Alko, im Gründerhaus ein kleines Firmenmuseum samt Kino mit 20 Plätzen einzurichten. Immerhin ist in dem Gebäude an der Kurzen Gasse in Großkötz der Grundstein für ein heute international agierendes Unternehmen gelegt worden: Der damals 23-jährige Schlossermeister Alois Kober hat dort an Martini 1931 seine Werkstatt eröffnet.

Arbeitskreis zum Neubau des Kötzer Bauhofs

Ebenfalls einen Arbeitskreis wird es zum Neubau des Bauhofs geben. Ihm gehören nach aktuellem Gemeinderatsbeschluss Roman Fritz, Michaela Hus und Thomas Wöhrle (alle CSU) an und Norbert Ritter, Michael Mairle und Ludwig Pröbstle von den Freien Wählern. In beiden Arbeitskreisen ist selbstverständlich auch Bürgermeisterin Sabine Ertle vertreten.

Sie berichtete in der Sitzung am Dienstag, dass man im Vorfeld mit den Fraktionsvorsitzenden über die Gründung dieser beiden Arbeitskreise gesprochen habe. „Eine vernünftige Einrichtung“, sagte sie, das habe sich auch beim Hort und beim Kindergarten gezeigt.

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