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Bundes-Notbremse in Kraft – Inzidenz steigt
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27.01.2021

Kommandanten bleiben im Amt

In der Pandemie kann die turnusgemäße Kommandantenwahl nicht stattfinden. Die Gemeinde Bubesheim ernennt deshalb die bisherigen Amtsinhaber zu Notkommandanten.
Foto: Sandra Kraus

Bubesheim spricht über Winterdienst

Die Amtszeit der beiden Kommandanten der Feuerwehr Bubesheim ist am 19. Januar abgelaufen. Da eine Neuwahl während der Corona-Pandemie zurzeit nicht stattfindet, machte der Gemeinderat von der Möglichkeit der Benennung von Notkommandanten Gebrauch. Damit bleiben Kommandant Bernd Wiedenmann und sein Stellvertreter weiter im Amt. Diese Möglichkeit ist im Bayerischen Feuerwehrgesetz Artikel acht vorgesehen. Die Wahl ist baldmöglichst nach Wegfall der pandemiebedingten Hintergründe nachzuholen, heißt es dort. Die beiden Kommandanten waren mit der Bestellung zum Notkommandanten einverstanden.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt in der Gemeinderatssitzung, in der ausnahmslos alle Teilnehmer FFP2-Masken trugen, war die Novelle der Bayerischen Bauordnung zum Thema Abstandsflächen. Um in der Ortsentwicklung eine dichtere Bebauung zu ermöglichen und flächensparender zu agieren, hätte es die Möglichkeit gegeben, die Tiefe der Abstandsflächen von 1,0H auf 0,4H, in Gewerbegebieten von 0,25 auf 0,2H zu verringern, wobei H die Wandhöhe des Bauwerks ist und es einen Mindestabstand von drei Metern gibt. Der Gemeinderat macht von dieser Möglichkeit nicht Gebrauch, sondern bleibt bei der alten Regel.

Die dafür nötige Satzung über abweichende Maße der Abstandsflächentiefe wurde einstimmig beschlossen.

Saniert werden muss die Überspannungsleuchte in der Dorfmitte an der Kreuzung. Für 5500 Euro erteilte der Gemeinderat deshalb der LEW Verteilnetz den Auftrag und würde sich die Sanierung in Zusammenhang mit dem Bau der Ampelanlage wünschen.

Dem Winterdienst, der gerade viel zu tun hat, zollte Gemeinderat Hans Peter Häußler seinen Respekt: „Was Jürgen Laub mit seinem Fahrzeug räumt und Felix Finkel auf dem Friedhof bahnt, ist große Klasse. Und eines ist klar, recht machen, kann es der Winterdienst keinem.“ Bürgermeister Gerhard Sobczyk berichtete von vier Telefonanrufen: „Manche sind es einfach nicht gewöhnt, dass nur die Durchgangsstraßen geräumt werden.“ In Bubesheim werden von der Gemeinde nur die kommunalen Flächen und je nach Lage die Radwege geräumt. Für die Durchgangsstraßen ist das Straßenbauamt zuständig.

Bürgermeister Sobczyk nutzte den Jahresanfang nicht nur für eine süße Aufmerksamkeit für jeden Teilnehmer, sondern auch, um eine Liste mit möglichen Aufgaben für die Gemeinde Bubesheim an die Räte zu verteilen. Knapp 20 Punkte hat Sobczyk aufgelistet, es geht um Themen wie altes Raiffeisenlagerhaus, Kindergarten 3. Gruppe, ein neues Baugebiet, das Schließen von Baulücken, Gebäudeunterhalt von Feuerwehrhaus und Bürgerhaus bis hin zum Gemeindewald. Diskutiert wurde darüber noch nicht.

Sobczyk wünscht sich, dass sich die Räte über die Themen Gedanken machen, die Liste ergänzen oder die möglichen Aufgaben priorisieren. (sawa)

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