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Kommunalwahl
14.03.2020

AfD-Fotomotiv löst Ärger aus

Dieses malerische Foto ärgert den Schlossherrn von Harthausen, weil es die AfD für ihre Zwecke im Landkreis reklamiert.

Warum der Schlossherr von Schloss Harthausen sauer ist. Und was AfD-Landratskandidat Gerd Mannes dazu zu sagen hat.

Am englischen Königshof würde man sagen: Die Queen „is not amused“. Das ist im Fall von Alexander Freiherr von Riedheim und seiner Familie noch untertrieben. Der Herr des Schlosses Harthausen ärgert sich sehr über den AfD-Landratskandidaten Gerd Mannes und den jüngsten Flyer seiner Partei zur Kommunalwahl an diesem Sonntag. Denn dort prangt auf der Rückseite eine Aufnahme seines Eigenheims – jenes Schlosses eben.

„Unsere Familie hat niemals genehmigt, mit diesem historischen Denkmal zu werben, geschweige denn, dass wir überhaupt gefragt wurden. Als Eigentümer, Verwalter und Pfleger dieses Gebäudes, welches die Geschichte der Gemeinde Rettenbach und unserer Familie seit Generationen repräsentiert, fühlen wir uns eng mit diesem verbunden. Daher empfinden wir es doch als sehr dreist, unserem Eigentum eine politische Position oder gar Verbindung aufzuzwingen, und distanzieren uns deutlich davon.“

Von verschiedenen Seiten angesprochen

Von Riedheim sitzt seit 24 Jahren im Gemeinderat von Rettenbach und ist seit zwölf Jahren Zweiter Bürgermeister. Er sei von verschiedenen Seiten angesprochen worden, was das solle.

Landtagsabgeordneter Gerd Mannes ist nicht zum Schlossherrn geworden. Die AfD habe eine Lizenz beim Softwareunternehmen Adobe erworben. Der Konzern vermarktet auch Fotos. Und das Schlossfoto sei das schönste aus dem Landkreis Günzburg gewesen.

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