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31.03.2015

Kunst und Kultur„Made in Burgau“

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Das Burgauer Schloss mit seinem Hof wird im Juli zur Konzertbühne.
Bild: Ernst Mayer

Vier Tage steht das Burgauer Schloss im Mittelpunkt von Konzerten und Auftritten. Ab heute gibt es die Karten. Das haben die Macher für den Juli geplant

In der Wirtschaft würde man von einer Leistungsschau sprechen: Burgau zeigt, was es alles kann im Bereich Kunst und Kultur. Vier Tage lang wird das Schloss im Mittelpunkt von Konzerten und Aufführungen stehen, die alle eins gemeinsam haben: die Wurzeln in Burgau. Lange suchen mussten die Veranstalter nicht – das Angebot reicht auch noch für mehrere Fortsetzungen, die bereits in Planung sind.

„Es gibt unheimlich viele Kulturschaffende in der Stadt“, sagt Kulturamtsleiter Dr. Stefan Siemons. Und die liefern eine hohe Qualität „Made in Burgau“. Instrumentenbauer Frank Hammerschmidt beispielsweise hat bei hochkarätigen Künstlern in Europa einen exzellenten Ruf – der sorgt dafür, dass gleich zum Beginn des Festivals am Donnerstag, 23. Juli, namhafte Musiker der Berliner Philharmoniker, Wiener Philharmoniker, Wiener Symphoniker und der Wiener Staatsoper kommen werden, um im Schlosshof auf ihren in Burgau gebauten Instrumenten zu spielen.

Original „Made in Burgau“ ist auch der Komponist, Produzent und Musiker Hermann Skibbe. Der Organisator des Festivals steht deshalb gleich an zwei der Konzertabende auf der Bühne: Am Freitag, 24. Juli, zusammen mit Bayern 3-Moderator Bernhard Fleischmann als „Fleischmann und Bande“, sowie am Samstag, 25. Juli, mit seiner neu formierten Band Skibbe und Gastmusikern, zum Beispiel von den Rockern von Härte 2010 oder Joe Gleixner, der dieses Jahr mit seiner Big Band zehnten Geburtstag feiert und seit dem vergangenen Jahr die Günzburger Musikschule leitet.

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Als Aushängeschild der Stadt im Theaterbereich ist auch das Neue Theater Burgau mit von der Partie: Beim Familientag am Sonntag wird „Der Fischer und seine Frau“ auf die Bühne kommen, und wiederum in Zusammenarbeit mit Instrumentenbauer Frank Hammerschmidt wird die Kinderoper „Zauberflöte“ erklingen.

Doch die kulturelle Leistungsschau macht nicht auf dem Schlossplatz halt – auch innerhalb des Schlosses kommen Kunst und Kultur zusammen. „Wir wollen, dass die Leute das Burgauer Schloss erleben“, sagt Hermann Skibbe. Ab 23 Uhr wird an allen vier Tagen – auch mit Blick auf den Lärmschutz für die Anwohner – innerhalb der Schlossmauern das Programm weitergehen. Die Burgauer Künstler Roland Bögner und Rolf Eichelmann sind mit ihren Werken im Schloss vertreten, Führungen zeigen das historische Gebäude vom Keller bis zum Dach und um jede Ecke wartet eine neue Überraschung.

Keine Überraschung ist für Bürgermeister Konrad Barm die große kulturelle Vielfalt seiner Stadt. Deswegen ist für ihn klar: Es wird nicht bei einem Burgauer Kultursommer bleiben. „Wir haben jeweils das letzte Wochenende vor den Sommerferien in den kommenden Jahren für den Kultursommer reserviert“, sagt Barm. Einzige Ausnahme: 2017 könnte es eine Verschiebung geben, denn dann steht wieder das historische Fest im Kalender der Stadt. Gegenüber anderen Open-Air-Veranstaltungen hat das Burgauer Festival einen großen Vorteil: Wenn das Wetter nicht mitspielen sollte, steht eine Ausweichmöglichkeit bereit. Dann finden die Konzerte einfach in der Kapuziner-Halle statt. Auch hier hat die Stadt also eine ganze Menge zu bieten.

 Eintrittskartenfür den ersten Burgauer Kultursommer gibt es ab heute. Erhältlich sind Tagestickets, aber auch ein Pass für das komplette Wochenende. Erhältlich sind die Tickets in Burgau im Bürgerbüro, Telefon 08222/4006-0, bei der Buchhandlung Pfob, Mühlstraße 1 und bei Kerzen Bader in der Norbert-Schuster-Straße 2 sowie über Reservix auf

www.kapuzinerhalle-burgau.com
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