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28.02.2018

Länger, aber nicht so steil

Ersatz für Feldweg bei der Tongrube

Jetzt scheint sich doch eine bessere Lösung zu finden: Als Ersatz für einen Feldweg östlich des Solarfelds auf der Tongrube soll nicht die ursprünglich angedachte Variante im Nordosten kommen, sondern eine Alternativroute weiter südlich. Das hat zwar auch Nachteile, die Vorteile aber überwiegen.

Stadtrat Michael Thierer, Landwirt aus Deubach, brachte es in der Sitzung des Bauausschusses Ichenhausen auf den Punkt: „Die funktioniert wenigstens“, sagte er über die Alternativroute in Verlängerung des Weiler Wegs. Er hatte schon im vergangenen Jahr bei einer Ortsbesichtigung Vorbehalte gegen die im Nordosten des Solarfelds verlaufende Alternativroute angemeldet. Sie sei zu steil, hatte Thierer argumentiert.

Das bestätigte jetzt auch Bürgermeister Robert Strobel. Maximal neun Prozent Steigung hatte die Stadt vorgegeben, das klappt aber im Nordosten nicht. Die neue Alternativroute beim Weiler Weg habe „einen großen Vorteil“, sagte Strobel, „sie ist deutlich flacher“.

Rundum optimal ist aber auch die neue Route nicht, denn sie bedeutet längere Wege, wenn Bauern aus Richtung Hochwang oder von der Raiffeisen-Waren GmbH zu den südlich liegenden Feldern fahren. Thierer hofft hier auf das Verständnis der Bürger, wenn mehr landwirtschaftlicher Verkehr Richtung Stadt und V-Markt rollen wird.

Der ursprüngliche Feldweg soll laut Strobel nach erfolgtem Abbau und Rekultivierung wieder hergestellt werden. Auf einstimmigen Beschluss des Ausschusses wird jetzt die Einziehung des Feldwegs eingeleitet, drei Monate lang haben dann auch Bürger die Möglichkeit, sich zu äußern. Erst dann wird der Feldweg endgültig eingezogen. (ilor)

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