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Landkreis Günzburg
09.09.2021

Von einer ungekrönten Kaiserin und einem Kaisersaal im Kreis Günzburg

Das Buch "Komm und setz Dich, lieber Gast. Am Tisch mit Bertolt Brecht und Helene Weigel" gehört dieses Mal zu den Preisen.
Foto: Bernhard Weizenegger

Historisches war im fünften Teil des großen Sommerrätsels der Günzburger Zeitung und der Mittelschwäbischen Nachrichten gefragt. Was wir alles wissen wollten.

Der Ausflug in die Vergangenheit war nicht ganz ohne. Immerhin umfasste die Zeitspanne der sieben Fragen im fünften Teil unseres Sommerrätsels "Gestern war's" einige tausend Jahre. Der Weg zu einem der ausgelobten Preise führt über folgende Lösungskombination: 1B, 2B, 3A, 4A, 5A, 6C und 7B.

Und das sind die Lösungen:

1. Die Spuren der Menschheitsgeschichte lassen sich im Kreis Günzburg an verschiedenen Orten finden. Zwischen 1979 und 1981 war es eine Stelle südwestlich der Kirche von Offingen, an der man auf Überreste jungsteinzeitlicher Siedlungen stieß. (Lösung B)

2. Selbstverständlich hat Maria Theresia (1717-1780), die ungekrönte Habsburger Kaiserin, mit Günzburg zu tun. Die Stadt gehörte einst zu Vorderösterreich – ein Sammelname für Habsburger Territorien westlich von Tirol. Die Regentin stand Günzburg wohlwollend gegenüber. Sie ließ dort eine Münzprägestätte einrichten, die die meist verbreitete Silbermünze der Welt prägte, den Maria-Theresien-Taler. (Lösung B)

Alois Burger und der Krippenverein

3. Auf Pfarrer Alois Burger geht die Gründung des ersten bayerischen Krippenvereins 1917 in Günzburg zurück. (Lösung A)

Die Waldheimer Friedenskapelle wurde im Jahr 1974 errichtet. An dem Ort wurden während der Nazi-Zeit Übungsbomben abgeworfen, er diente der Luftwaffe Hitlers als Trainingsgelände.
Foto: Peter Bauer (Archivbild)

4. Waldheim liegt so ziemlich in der Mitte des Landkreises Günzburg. In der Nähe des Ortes wurde in den Jahren 1936 und 1937 der "Bombenabwurfplatz Kemnat-Ried" eingerichtet. Hitlers Luftwaffe übte dort und warf aus einer Höhe von rund 300 Metern schwere Beton-Übungsbomben ab. Von etwa elf Metern hohen Aussichtstürmen wurde das Ergebnis beobachtet. (Lösung A)

5. Den germanischen Puppenspieler "Gonzo", der in der Nähe von Günzburg beerdigt worden sein soll, gibt es natürlich nicht. "Gonzo" ist vielmehr ein Charakter aus der Muppet Show – insofern ist zumindest eine Verbindung zu Puppen gegeben. Richtig hingegen ist, dass der Name der Siedlung Gontia auf einen keltischen Flussgott zurückgeht. (Lösung A)

Dominikus Ringeisen (rechts) in seinem Büro in Ursberg.
Foto: Dominikus-Ringeisen-Werk

6. Wir haben nach Dominikus Ringeisen gesucht. Weder Kaufmann Jakob Fugger noch der "Wasserdoktor" Sebastian Kneipp hatten eine Verbindung zum Landkreis. (Lösung C)

Ein Hingucker: der prächtige Kaisersaal in Kloster Wettenhausen.
Foto: Bernhard Weizenegger

7. Amandanium wäre natürlich ein wunderbarer Name eines Raumes im Kloster Wettenhausen in Anlehnung an die aktuelle Priorin der Dominikanerinnnen, Schwester Amanda. Doch den Raum gibt es nicht, er ist eine (nette) Erfindung. Der neue Kreistag des "Großkreises" Günzburg trat 1972 im Kaisersaal des Klosters zusammen – nach wie vor das Prunkstück des gesamten Ensembles. (Lösung B)

Die Preise und die Gewinner

Mit Stefan Baisch geht es zu einer besonderen Besichtigung der Günzburger Frauenkirche für: Georg Göttle (Günzburg), Konrad Eberhardt (Ichenhausen). Wer gewonnen hat, darf noch eine Begleitperson zur Führung mitnehmen. Die drei Buchexemplare von „Komm und setz’ Dich, lieber Gast. Am Tisch mit Bertolt Brecht und Helene Weigel von Martha Schad haben gewonnen: Ingeborg Lichtblau (Günzburg), Pia Lerchner (Ursberg-Oberrohr) und Gudrun Reiter (Günzburg). Herzlichen Glückwunsch den Gewinnerinnen und Gewinnern, die von uns benachrichtigt werden!

Am Freitag bitten wir zur letzten regulären Runde des Rätselspaßes in den Sommerferien. Seien Sie noch einmal dabei!

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