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Landkreis Günzburg
01.04.2019

Warum Chorsingen im Kreis Günzburg Zukunft hat

Die „Chorgemeinschaft Liederkranz“ unter der Leitung von Wolfram Seitz waren die musikalisch Aktiven bei der Jahreshauptversammlung des Kreischorverbands Mittelschwaben in Krumbach. Rechts im Bild: die Verbandsvorsitzende Anja Schinzel (Vierte von rechts), Kreischorleiter Wolfgang Stainer, Landrat Hubert Hafner und der geschäftsführende Präsident des „Chorverband Bayerisch-Schwaben“ Jürgen Schwarz.
Foto: Heinrich Lindenmayr

VersNachwuchsarbeit war ein Schwerpunktthema beim Kreischorverband Mittelschwaben in Krumbach

Krumbach Ist das Singen im Chor nur noch für Menschen im fortgeschrittenen Alter attraktiv? Die Senioren jedenfalls dominierten in der Jahreshauptversammlung des Kreischorverbands Mittelschwaben im Saal des Gasthofs Traube in Krumbach. Doch Verbandsarbeit ist etwas anderes als aktives Musizieren und deswegen trügt der Schein. Beeindruckend jedenfalls waren die Fakten, welche Anja Schinzel als Vorsitzende im Chorverband Mittelschwaben und Jürgen Schwarz als geschäftsführender Präsident des Chorverbands Bayerisch-Schwaben vorlegten. Zum Kreischorverband Mittelschwaben gehören 26 Erwachsenenchöre und 15 Kinder-, Jugend- und Schulchöre, erklärte Anja Schinzel. Allein im vergangenen Jahr seien drei weitere Schulchöre hinzugekommen. Das von Jürgen Schwarz vorgelegte Zahlenmaterial wies in die gleiche Richtung: Von den fast 19 000 Mitgliedern im Chorverband Bayerisch-Schwaben sind rund 8000 im Kindes- und Jugendalter. Wichtiger aber dürfte sein, dass der Verband ein einzigartiges Konzept für die Nachwuchsarbeit praktiziert. Dazu zählen umfangreiche Schulungen an der Musikakademie in Marktoberdorf für angehende Erzieherinnen und Erzieher, Grund- und Mittelschullehrer sowie eine Chorwerkstatt für musikalisch besonders begabte Jugendliche. Herausragendes Ereignis der Nachwuchsarbeit war im vergangenen Jahr die Teilnahme von 35 Schulchören an der „WM der Tiere“ im Festspielhaus Füssen.

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