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Günzburg

21.05.2020

Legoland öffnet wieder - aber mit vielen Sicherheitsmaßnahmen

Das Legoland in Günzburg wird am 30. Mai und damit zwei Monate später als geplant öffnen. Die Besucher müssen sich wegen der Corona-Pandemie auf eine Reihe von Veränderungen einstellen.
Bild: Bernhard Weizenegger

Plus Ins Legoland nach Günzburg dürfen ab 30. Mai deutlich weniger Gäste kommen und einzelne Fahrgeschäfte bleiben zu. Es gibt aber auch positive Nachrichten.

Eins zog sich wie ein roter Faden durch das Pressegespräch mit Legoland: „Die Sicherheit hat absoluten Vorrang.“ Wenn der Legoland-Park in Günzburg am Samstag, 30. Mai, seine Pforten öffnet, gelten wegen der Corona-Pandemie eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen, die über das von der bayerischen Landesregierung geforderte Maß hinausgehen, betonten Landrat Hans Reichhart und Manuela Stone, die Geschäftsführerin des Freizeitparks, vor zahlreichen Medienvertretern im Landratsamt immer wieder. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes sind deshalb eine Reihe von Einschränkungen im Legoland vorgesehen. Auf der anderen Seite herrsche Freude darüber, dass der Park mit zweimonatiger Verspätung endlich wieder besucht werden könne, erklärte Stone.

Eine der Sicherheitsmaßnahmen: In der Startphase dürfen lediglich 25 Prozent der üblichen Besucher den Legoland-Park betreten. In sensiblen Bereichen müssen Gäste ab sechs Jahren sowie die Mitarbeiter einen Mund-Nasen-Schutz tragen und auf den nötigen Abstand achten. Auf die Einhaltung dieser Regeln werde auch in den Außenbereichen des 16 Hektar großen Geländes zusätzliches Personal achten, erklärte die Geschäftsführerin auf der Pressekonferenz.

Mehrere Attraktionen im Legoland Günzburg bleiben wegen Corona geschlossen

Eine zweite Sicherheitsmaßnahme: Etliche der Attraktionen im Park, vor allem in den Innenbereichen, bleiben wegen Corona geschlossen. Die nötigen Abstandsregeln sind dort nicht einzuhalten. Deshalb sind Tagestickets auch günstiger zu haben als üblich. Die Eintrittskarten müssen auch deshalb online gebucht werden, damit das Legoland im Falle von Corona-Infektionen die nötigen Kontaktdaten besitzt.

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Abgespeckt ist aus Gründen des Gesundheitsschutzes auch der Betrieb im Feriendorf. Aufgenommen werden nach Angaben von Manuela Stone nur etwa 30 Prozent der üblichen Gäste. Komplett geschlossen sind bis auf Weiteres der Campingplatz und die Fässer, in denen Gäste unter normalen Umständen eine besondere Art der Übernachtung genießen können.

Um große Menschensammlungen zu vermeiden, wird es bis Ende Juni keine Sonderveranstaltungen im Legoland geben, Event-Veranstaltungen sind vorab bis Ende Juli auf Eis gelegt. Was danach geschieht – derzeit weiß das niemand.

Legoland wird wegen Corona-Pandemie immer wieder geprüft

Denn das in zahlreichen Gesprächen zwischen Legoland und dem Gesundheitsamt des Landkreises erarbeitete Sicherheitskonzept sei „ein dynamischer Prozess“, betonte Landrat Reichhart. Auch in den Wochen nach der Öffnung des Freizeitparks werde immer wieder überprüft, ob – je nach Entwicklung der Corona-Pandemie – die Angebote gelockert werden könnten oder wieder zurückgefahren werden müssten.

Hans Reichhart betont: „An oberster Stelle steht immer das höchstmögliche Maß an Sicherheit.“ Er und Manuela Stone appellierten deshalb an kommende Besucher, die Regeln zu beachten und gegenseitige Rücksichtnahme walten zu lassen. „Wir wollen auf alle Fälle das Risiko minimieren“, sagt die Geschäftsführerin.

600 statt 1200 Beschäftigte im Legoland Günzburg

In der Startphase sind im Freizeitpark nur noch ein Viertel der üblichen Besucher zugelassen, mit etwa 600 Beschäftigten ist ab 30. Mai rund die Hälfte der Legoland-Belegschaft im Einsatz. „Der Rest ist noch in Kurzarbeit“, erläuterte Stone. Wie die Legoland-Geschäftsführerin freute sich bei dem Pressegespräch auch Axel Egermann, der Leiter des Regionalmarketings (RMG) im Landkreis, darüber, dass ab Ende des Monats wieder mehr Touristen in die Region kommen können.

Während der regulären Öffnungszeiten des Legoland-Parks hat auch die RMG-Touristinfo beim Freizeitpark geöffnet. Dort gibt es eine Fülle von Informationen – etwa über touristische Angebote für jene, die auf gut Glück nach Günzburg kamen und aufgrund der Begrenzungen keinen Zutritt zum Legoland-Park bekommen haben. Alternativen gibt es im Landkreis jedenfalls nicht wenige.

Weitere Infos:

Der Legoland-Park in Günzburg öffnet am Samstag, 30. Mai, seine Tore – zwei Monate später als geplant.

Dauern soll die Saison bis zum 8. November. Geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr, die besonderen Attraktionen schließen bereits um 17 Uhr.

Aus Sicherheitsgründen werden an der Tageskasse keine Eintrittskarten – sie sind mit 39,50 Euro günstiger als üblich – verkauft. Die Tickets müssen vorab online bestellt werden.

Sonderregelungen gibt es für die Inhaber von Jahreskarten. Sie haben als Dankeschön für ihre Treue bis 14. Juni Gelegenheit, an einem von ihnen gewählten Tag den Park besuchen zu können. Vom 15. Juni bis 31. Juli können sie den Park an drei vorab reservierten Tagen besuchen. Aber auch in diesen Fällen ist eine vorherige Online-Anmeldung über einen Reservierungslink im Internet unter www.legoland.de/info-saisonstart erforderlich. Unter dieser Adresse können auch Tageskarten geordert werden, außerdem sind dort ab sofort alle weiteren wichtigen Informationen zu den Regelungen im Freizeitpark zu finden. Per E-Mail ist eine Kontaktaufnahme unter info@legoland.de möglich.

Eingeschränkt geöffnet hat ab 30. Mai auch das Feriendorf von Legoland.

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