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Leipheim
26.09.2021

AfD-Abgeordnetem Gerd Mannes wird Wahlfoto in Riedheim verwehrt

Der Afd Landtagsabgeordnete Gerd Mannes aus dem Leipheimer Stadtteil Riedheim hat sich für seine Partei als Direktkandidat für die Bundestagswahl 2021 aufstellen lassen.
Foto: Bernhard Weizenegger

Der AfD-Landtagsabgeordnete Gerd Mannes kommt aus Riedheim. Ein symbolisches Wahlfoto wird ihm im Wahlraum vor Ort untersagt.

Am Sonntagvormittag ist es ruhig im Dorfzentrum von Riedheim. Im zum Wahlraum umfunktionierten Saal geben die Menschen ihre Stimmen zur Bundestagswahl ab. Auch aus Riedheim kommt der AfD-Landtagsabgeordnete Gerd Mannes. Er hat sich als Direktkandidat für seine Partei aufstellen lassen. Gewählt hat er bereits Tage zuvor per Briefwahl. Doch für ein symbolisches Foto von der Stimmabgabe kommt er ins Dorfzentrum. Ein Foto an der Wahlurne wird ihm aber nicht gestattet, nur im Freien. "Das kenne ich schon seit der vergangenen Wahl", sagt der Politiker und nimmt es gelassen. Dennoch werde er sich informieren, ob das rechtens ist.
Laut einem Tweet der Piratenpartei Neu-Ulm wurde auch ihrem Direktkandidaten verwehrt, sich beim Einwurf des Wahlscheins fotografieren zu lassen. "Einem Kanzlerkandidaten nicht", moniert die Partei.

Wähler Markus Kastler aus Riedheim hat bisher bei jeder Wahl seine Stimmen abgegeben.
Foto: Bernhard Weizenegger

"Ich war lange unentschieden"

"In diesem Jahr war ich lange unentschieden, darum gehe ich heute wählen. Sonst hätte ich mich für die Briefwahl entschieden", sagt Markus Kastler aus dem Ort. Diesmal sei es sehr schnell gegangen, weil ja nur zwei Kreuze benötigt werden. Der 37-Jährige hat seit seiner Volljährigkeit an jeder Wahl teilgenommen.

Wählerin Judith Enderle wählte zum zweiten Mal seit sie volljährig ist.
Foto: Bernhard Weizenegger

Judith Enderle ist auch am Vormittag im Dorfzentrum von Riedheim. Die 26-Jährige ist seit der Volljährigkeit erst zum zweiten Mal beim Wählen. "Ich will diesmal unbedingt meine Stimme abgeben. Denn wer nicht wählt, sollte sich danach auch nicht über die Politik beschweren", sagt sie.

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