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22.06.2009

Leipheimer Schlossherr mit Kulturpreis geehrt

Leipheim/Günzburg Für die Sanierung des Leipheimer Schlosses hat die Stiftung der Volksbank Günzburg den Ulmer Unternehmer Ernst Prost ("Liqui Moly") mit ihrem Kultur- und Heimatpreis ausgezeichnet. Dieter Kölmel, der Vorsitzende der Stiftung und frühere Volksbank-Direktor sowie der Leipheimer Bürgermeister Christian Konrad würdigten das ideelle und finanzielle Engagement von Prost beim Erhalt des Leipheimer Wahrzeichens.

"Ein Glücksfall"

Kölmel und Konrad bezeichneten den Ulmer Unternehmer als "wahren Glücksfall" für die Stadt, habe er doch mit viel Liebe zu Detail und Historie ein wichtiges Leipheimer Kulturgut saniert und damit für die Zukunft erhalten. Bürgermeister Konrad erinnerte daran, dass die Stiftung der Günzburger Volksbank 2005 schon einmal ein Leipheimer Sanierungsobjekt ausgezeichnet hat - das Heimat- und Bauernkriegsmuseum "Blaue Ente".

Zusammen mit dem Museumsgebäude, dem für ebenfalls viel Geld sanierten Zehntstadel und dem Schloss sowie der noch zu sanierenden St. Veitskirche besitze die Stadt Leipheim ein überragendes bauliches Ensemble, betonte Konrad.

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Als bekannt wurde, dass das Schloss versteigert werden soll, seien bei Stadtrat und Bürgerschaft vielerlei Bedenken über die Zukunft der historischen Stätte - eine Burg stand bereits von etwa 1000 Jahren auf dem Leipheimer Schlosshügel - aufgekommen. Alle seien erleichtert gewesen, dass Ernst Prost das Schloss kaufte, sanierte und einer Nutzung zuführte, so Konrad.

Stiftungsvorsitzender Dieter Kölmel sowie die Volksbank-Vorstände Johann Mayr und Ernst Fandrich überreichten Ernst Prost neben einer Urkunde und dem Günzburger "Oscar" auch einen Scheck in Höhe von 5000 Euro, die der Ulmer Unternehmer noch an Ort und Stelle im Panoramasaal der Volksbank Günzburg weiterreichte - an Arthur Faigle, den Vorsitzenden der Caritas, die in Günzburg eine "Tafel" zugunsten bedürftiger Menschen betreibt (siehe unten stehenden Bericht). Anlässlich der Preisverleihung, die von einem Harfenensemble der Städtischen Musikschule Günzburg mit Stefanie Rühl, Miriam Ruf und Sophie Woitalka musikalisch umrahmt wurde, hat die Volksbank-Stiftung ein Heft mit Texten und Fotos zur Geschichte des Leipheimer Schlosses herausgebracht. Mit Unterstützung der Volksbank werden weitere Exemplare gedruckt.

Das Heft ist bei der Volksbank Günzburg und ihren Filialen zum Preis von fünf Euro erhältlich. Der Erlös kommt der Sanierung der Leipheimer St. Veitskirche zugute.

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