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Landkreis Günzburg  

22.10.2018

Leonhardiritt in Roßhaupten unter blauem Himmel

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5 Bilder
Vorbei an der Kirche St. Leonhard: Der Reit- und Fahrverein Jettingen, der mit der Musikkapelle Röfingen den Leonhardiritt anführte.
Bild: Peter Wieser

Hunderte Besucher waren am Sonntag in das Straßendorf im östlichen Landkreis Günzburg gekommen. Sie wohnten einer Premiere bei.  

„Wenn’s ums Wetter geht, dann weiß man, wo man hin muss.“ Karlheinz Vogg aus Roßhaupten, das zur Gemeinde Röfingen gehört, hatte schon recht. Denn wieder einmal strahlte der Himmel beim Leonhardiritt am Sonntag in herrlichstem Blau über Roßhaupten.

Erstmals spendeten gleich zwei Pfarrer den Segen

Lag das an der Geistlichkeit? Erstmals spendeten mit Röfingens katholischem Pfarrer Polykarp Ibekwe und Burgaus evangelischem Pfarrer Peter Gürth gleich zwei Pfarrer den Segen.

90 Reiter und zwölf Gespanne, aufs Schönste geschmückt und angeführt von der Musikkapelle Röfingen und dem Reit- und Fahrverein Jettingen, zogen entlang von Hunderten von Besuchern durch den Ort.

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Röfingens Bürgermeister Hans Brendle konnte zusammen mit Rolf Steichele, dem Hauptorganisator des von den Roßhauptener Vereinen und der Gemeinde Röfingen veranstalteten 18. Leonhardiritts, zahlreiche treue Teilnehmer begrüßen: Darunter war auch die Reitergruppe Briegel aus Rechbergreuthen wie auch das Gespann von Karl Aumann aus Zusamzell aus dem Landkreis Augsburg. Beide Gemeinden verbindet die gleichnamige Region, die über Landkreisgrenzen hinweg als „Holzwinkel“ bezeichnet wird. Und beide Teilnehmer sind von Anfang an mit dabei.

Die Anreise für Alfons Mesner ist gut 170 Kilometer lang 

Alfons Mesner aus dem oberbayerischen Wildbad Kreuth hatte wieder mehr als 170 Kilometer Anfahrt auf sich genommen, um den Wagen mit der Erntekrone zu ziehen.

Siegfried Gassmann „segnete“ in der Rolle des heiligen St. Leonhard vom Leonhardiwagen aus (Hubert Fink, Reisensburg) ebenfalls die Besucher. Und am Ende des Zuges konnten sich diese an dem von Marlene Vogg gestalteten Erntewagen des Veteranenvereins gegen eine Spende vom Gemüse bedienen. Auch die „Ichenhauser Goißlschnalzer“ machten abwechselnd an verschiedenen Stellen im Ort mit ihren „Goißln“ auf sich aufmerksam.

Was ist das Schöne an einem Leonhardiritt? Melanie Umgelter und Christina Wörz vom Bewegungsstall Mindeltal aus Thannhausen brachten es auf diesen Nener: „Das ist einfach Tradition. Man präsentiert seinen Stall und erhält den Segen.“

Eine Bildergalerie zum Leonhardiritt finden Sie hier.

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