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30.06.2009

Licht am Ende des Tunnels erkennbar

Günzburg (zg) - Eine positive Bilanz für 2008 zog der Vorstandsvorsitzende Gerhard Skrebbas bei der Delegiertenversammlung des VfL Günzburg. "Die Jugendarbeit hatte und hat oberste Priorität", betonte Skrebbas. Dies sei auch an den Mitgliederzahlen ablesbar. Vor zehn Jahren hatte der VfL etwa 1800 Mitglieder, seit Längerem sind es um die 2100, davon die Hälfte aus dem Nachwuchsbereich.

Zufrieden ist die Vereinsführung auch mit der wirtschaftlichen Konsolidierung des VfL. In den letzten zehn Jahren seien rund 120 000 Euro für Tilgung und Zinsen aufgebracht und damit die langfristigen Verbindlichkeiten des VfL mehr als halbiert worden. Dieser Kraftakt sei bewältigt worden, ohne dass einer der VfL-Sportler in seinen Aktivitäten eingeschränkt worden sei.

Dies zeige auch die in dieser Zeit von VfL-Aktiven erreichte große Zahl von Titeln und Medaillen - darunter drei Deutsche Meistertitel und zwei Vizeweltmeistertitel in Leichtathletik, Tanz und Tischtennis. Auch in den Mannschaftssportarten war der VfL erfolgreich, wie der kontinuierliche Aufstieg der ersten Damenhandballmannschaft aus dem Jugendbereich bis zum diesjährigen Aufstieg in die Bayerische Oberliga beweist. Die erfreuliche finanzielle Entwicklung bestätigte auch Finanzvorstand Reinhold Götzl, der das Zahlenwerk des Haushaltsjahres 2008 vorlegte und dabei feststellte, dass langsam das berühmte Licht am Ende des Tunnels zu sehen sei. Dies sei aber kein Grund, den Sparkurs aufzugeben.

Nach wie vor beherrscht die Sportstättenproblematik das Geschehen im VfL. Bedauerlicherweise sei es nicht gelungen, die Leipheimer Fliegerhorsthalle für eine weitere Nutzung durch die Badmintonspieler zu erhalten und mit der endgültigen Schließung zum Jahreswechsel 2008/09 verlor damit diese erfolgreiche Sparte (mehrere schwäbische Titel) ihre Heimat.

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Im Gegensatz zu den VfL-Inlinern, die nach der anderweitigen Nutzung der Prinz-Eugen-Halle ihren Sportbetrieb mangels Wintertrainingsmöglichkeiten zum Jahreswechsel aufgaben, gelang es aber den Badmintonspielern, Übergangslösungen zunächst in Dillingen und derzeit in Krumbach zu finden. Umso erfreulicher sei, dass sich inzwischen Stadt und Landkreis für den Bau einer Dreifachhalle in Günzburg aussprachen.

Erfreulich waren auch die Berichte der einzelnen Abteilungen. Neben den Abteilungen Tischtennis, Tanz, Leichtathletik und Damenhandball waren es vor allem die Kanuten, die nicht nur mit dem Ausbau des vereinseigenen Kanuheims auf sich aufmerksam machten. Auch der jüngste Spross der VfL-Familie, die neue Modellsportabteilung, hat es verstanden, mit der Ausrichtung von zwei Tamiya Euro-Cup-Läufen ins Rampenlicht zu treten, wobei sogar ein deutscher Teilnehmerrekord aufgestellt wurde. Die Gymnastikabteilung, mit 1000 Mitgliedern größte VfL-Abteilung, hat ihr schon umfangreiches Sportangebot um einen Yogakurs erweitert.

Die vom Vorstand überarbeitete Satzung wurde von Dr. Otmar Hagen erläutert und einstimmig abgesegnet. Vorrangig waren die der neuen Rechtslage angepassten Haftungsgrundsätze zu regeln und Finanzzuständigkeiten den Euro-Verhältnissen anzupassen.

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