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05.02.2015

Lob für den Winterdienst

Darum ging es im Ichenhauser Stadtrat

Um Verkehr, das Hallenbad und Deutschkurse ging es im Stadtrat Ichenhausen:

„Nicht erfreulich für eine kinderfreundliche Region“ – so kommentierte der CSU-Fraktionsvorsitzende Ottmar Sauter die Tatsache, dass der Landkreis nicht für die Anschaffung eines neuen Lastwagens für die Verkehrserziehung an den Grundschulen im nördlichen Landkreis zahlen will (wir berichteten). Zum Kauf eines neuen Lastwagens müsste die Stadt laut Bürgermeister Robert Strobel rund 8800 Euro beisteuern; ein Betrag, über den er auch ohne Stadtratsbeschluss verfügen könnte. Er habe die Stadträte aber dennoch informieren wollen, sagte der Bürgermeister. Sauters Kritik werde er weitergeben, ändern werde sich an der Haltung des Landkreises dadurch aber wohl nichts.

Meistens gibt es Klagen und Kritik, diesmal gab es Dank: Im Auftrag einer Bürgerin gab Stadträtin Ute Demharter diesen an den städtischen Bauhof weiter. Die Mitarbeiter würden schon am sehr frühen Morgen in Kälte und Dunkelheit dafür sorgen, dass auch diejenigen, die zu dieser Zeit noch im Bett liegen, später auf geräumten Wegen und Straßen gehen und fahren können.

Wünsche fürs Hallenbad äußerte Stadträtin Gabriele Walter: Nach dem Kurs brauchen Kindergartenkinder Hilfe beim Duschen – die Begleitpersonen sind aber in Straßenkleidung und werden mangels Handbrausen dabei gehörig nass. Außerdem regte Walter an, wenigstens einmal pro Woche das Hallenbad schon früher als erst um 19 Uhr zu öffnen, damit die Kinder Gelegenheit zum Üben haben.

Einen „wichtigen Beitrag zur Integration“ nannte Strobel den Deutschkurs, den das private Profil Kolleg am 16. März startet. Bis zu 600 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten finden montags, mittwochs und donnerstags von 17 bis 21 Uhr in der Mittelschule statt. Bisher wurden die Kurse, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert werden, im türkischen Kulturzentrum angeboten. Gerlinde Schweiger äußerte in diesem Zusammenhang Bedauern, dass solche Integrationskurse nur für anerkannte Asylbewerber bezahlt werden. Der Integrationskurs wendet sich auch an Migranten, die schon länger in Deutschland leben, die Sprache aber nicht oder kaum beherrschen. (ilor)

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