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Zugverkehr gestoppt

15.07.2010

Lokführer entdeckt Blutspuren am Triebwagen

Polizeihubschrauber, Beamte der Bundespolizei, zwei Streifen der Neu-Ulmer Polizei und mehrere Feuerwehren sind auf der Zugstrecke zwischen Leipheim und Ulm im Einsatz gewesen. Ein Lokführer hatte Blutspuren an seinem Fahrzeug entdeckt. Von Katja Belitz

Polizeihubschrauber, Beamte der Bundespolizei, zwei Streifen der Neu-Ulmer Polizei und mehrere Feuerwehren sind am Mittwochabend auf der Zugstrecke zwischen Leipheim und Ulm im Einsatz gewesen. Grund dafür war ein Wildunfall.

Gegen 22 Uhr hatte der Lokführer einer Regionalbahn im Leipheimer Bahnhof frische Blutspuren am Schienenräumer des Triebfahrzeugs entdeckt. Er war darauf aufmerksam geworden, nachdem er auf der Fahrt von Nersingen in Richtung Leipheim auf der Höhe des Bahnhofs Unterfahlheim einen Schlag an seiner Lok bemerkt hatte.

Sieben Züge hatten Verspätung

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Eineinhalb Stunden war die Bahnstrecke zwischen Nersingen und Unterfahlheim gesperrt. Sieben Züge hatten deshalb Verspätung. Wie die Polizei berichtet, suchten die Einsatzkräfte das Gebiet rund um die Gleise nach möglicherweise verletzten Personen ab. Die Feuerwehren aus Fahlheim, Straß und Nersingen halfen bei der Suche.

Etwa 300 Meter von der Aufschlagstelle entfernt fanden die Rettungskräfte schließlich ein verendetes Rehkitz in einem Gebüsch. Laut Polizei wies es deutliche Unfallspuren auf. Von Katja Belitz

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