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Eishockey-Landesliga

30.12.2019

Mega-Klatsche für die Burgauer Eisbären

Kommunikationsbedarf dürften die Eisbären (hier Pascal Rentel und Danny Grünauer) nach der Pleite in Fürstenfeldbruck reichlich haben.
Bild: Ernst Mayer

Der ESV Burgau 2000 hofft, dass der erschreckend schwache Auftritt in Fürstenfeldbruck die Ausnahme bleibt.

Mit einer deftigen 1:10 (1:4, 0:3, 0:3)-Niederlage im Gepäck ist Eishockey-Landesligist ESV Burgau von seinem Auswärtsspiel in Fürstenfeldbruck zurückgekehrt. Die Gastgeber, vor der Partie noch Tabellen-Vorletzter, feierten damit ihren erst fünften Saisonsieg. Doch so hoch wie gegen die Eisbären fiel bisher noch kein Erfolgserlebnis aus.

Werner Gebauer: "Da kann man verlieren, aber ..."

Schon nach der zwei Tage vorher erlittenen 2:5-Niederlage in Ulm stand fest, dass die Markgräfler in dieser Saison in der Abstiegsrunde ran müssen. Der Auftritt an der Donau war aus Sicht des ESV-Vorsitzenden Werner Gebauer trotzdem in Ordnung gewesen. „Die Niederlage fiel um ein Tor zu hoch aus. Dass Ulm in dieser Saison eine starke Mannschaft hat, ist bekannt“, argumentierte er. Umso unerklärlicher ist für Gebauer die Mega-Klatsche in Fürstenfeldbruck. „Da kann man verlieren, aber nicht 1:10“, monierte er.

Der Funktionär führt erklärend an, dass im Freiluftstadion der 35000-Einwohnerstadt eine stark dezimierte Eisbären-Truppe aufgelaufen sei. Mit Niklas Arnold, Mario Seifert und Marvin Mändle fehlten drei Verteidiger wegen Verletzungen. Zu allem Überfluss verletzte sich David Ballner beim Aufwärmen. Boris Drozd, David Zachar und David Tomecko sind schon seit einigen Wochen angeschlagen, stellten sich aber in den Dienst der Mannschaft und spielten mit. Gebauer stellte im Anschluss an diese Aufzählung jedoch sofort klar: „Das sind Erklärungen, aber keine Entschuldigung für die Klatsche.“

Mega-Klatsche für die Burgauer Eisbären

Im Burgauer Lager hofft man, dass der erschreckende Auftritt bei einem Konkurrenten der Abstiegsrunde eine einmalige Sache war. Der Plan ist, dass sich die Mannschaft im letzten Vorrundenspiel am kommenden Sonntag gegen die Nature Boyz Forst wieder zusammenreißt und eine ordentliche Vorstellung zeigt.

Abstiegsrunde beginnt am 10. Januar

Nach der Partie gegen Forst haben die Burgauer dann nur eine Woche Pause. Am 10. Januar beginnt die Abstiegsrunde. Die Spieltermine werden bei einer Konferenz zwischen den sieben Teilnehmern in der nächsten Woche festgelegt. Die Eisbären bekommen es in der Abstiegsrunde mit sechs Teams aus ihrer Gruppe zu tun. Schon jetzt stehen die Teilnehmer fest. Um den Verbleib in der Landesliga spielen neben Burgau die Teams aus Reichersbeuern, Pfronten, Bad Wörishofen, Fürstenfeldbruck, Farchant und Forst. Der Tabellenletzte muss nach dieser Runde mit Hin- und Rückspiel den Gang in die Bezirksliga antreten.

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