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Schule

17.02.2015

Mehr Chancen für Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss

Neue Vorklasse an der Krumbacher Fachoberschule soll Schüler fit machen für den FOS-Besuch

An der Fachoberschule in Krumbach wird es ab dem Schuljahr 2015/2016 eine Vorklasse geben. Der Bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat die entsprechende Genehmigung kürzlich erteilt, wie die beiden heimischen Landtagsabgeordneten Alfred Sauter und Dr. Hans Reichhart mitteilen. Für die Einführung einer Vorklasse hat sich die neue Schulleiterin Dr. Elvira Seibold in den vergangenen Monaten immer wieder mit Nachdruck ausgesprochen (wir berichteten).

Die Einführung einer Vorklasse wird Fachoberschule und Mittelschule noch intensiver miteinander verknüpfen, eine weitere Möglichkeit des Übergangs schaffen, wie Seibold wiederholt betont hat. Das Angebot richtet sich unter anderem an Mittelschüler der zehnten Klassen (Mittlere-Reife-Klassen), die die formellen Voraussetzungen für den Übertritt an die FOS zunächst nicht mitbringen. Die Vorklasse könnte neue Möglichkeiten des Übergangs schaffen. Seit dem 1. August ist Elvira Seibold Nachfolgerin von Reinhard Stang, der 15 Jahre lang an der Spitze der Schule stand.

Die beiden Abgeordneten Sauter und Reichhart hatten sich nachhaltig dafür eingesetzt, dass die Fachoberschule in Krumbach eine Vorklasse bekommt. Alfred Sauter: „Wir freuen uns, dass es ab dem neuen Schuljahr eine Vorklasse an der Fachoberschule Krumbach gibt. So können sich künftig auch in und um Krumbach Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss auf den Besuch der Fachoberschule vorbereiten.“ Auch Reichhart begrüßt die Entscheidung: „Wir können mit den Vorklassen die Durchlässigkeit unseres Schulwesens erweitern und unterstützen damit junge Menschen, die vorwiegend an der Mittel- und Wirtschaftsschule den mittleren Bildungsabschluss erworben haben, auf ihrem Weg zur Hochschulreife.“

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In den Vorklassen stehen vor allem Kompetenzen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik im Vordergrund des Vollzeitunterrichts, heißt es in der Mitteilung von Sauter und Reichhart. Die Schüler sollen in der Vorklasse die nötigen Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme am Unterricht in der Oberstufe an der Fachoberschule erwerben. Die Arbeit der Vorklassen als Brücke für die Absolventen von Mittelschule und Wirtschaftsschule mit mittlerem Bildungsabschluss zu den Fachoberschulen habe sich in den vergangenen drei Jahren bewährt. Mittlerweile würden mehr als 42 Prozent aller Hochschulzugangsberechtigungen in Bayern nicht über das Gymnasium, sondern über die berufliche Bildung erworben, vor allem über die Fach- und Berufsoberschule.

An der Beruflichen Oberschule gibt es weitere Angebote, die die Durchlässigkeit fördern und die Schüler auf ihrem Weg zur Hochschulreife unterstützen, unter anderem etwa Brückenangebote wie Vorkurse und Vorklassen an Fach- und Berufsoberschulen sowie Förderunterricht im ersten Halbjahr der 11. Jahrgangsstufe an Fachoberschulen. (zg/pb)

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