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30.06.2009

Mehr Geld für den Radwege-Bau

Landkreis (zg) - Aus einem Sonderprogramm fließen erhebliche zusätzliche Mittel für den Radwegebau in den Landkreis Günzburg. Wie Landtagsabgeordneter Alfred Sauter mitteilt, werden die Radwege entlang der Staatsstraße 2022 zwischen Autenried und Biberberg sowie der Staatsstraße 2023 zwischen Thannhausen und Edelstetten zusätzlich vom Freistaat finanziert.

Für den Bau des 3,1 Kilometer langen Radwegs zwischen Autenried und Biberberg sieht das Programm 490 000 Euro vom Freistaat vor. Damit übernimmt Bayern die Kosten zu 100 Prozent.

Für den Weiterbau des 2,8 Kilometer langen Teilstücks zwischen Thannhausen und Edelstetten hat der Freistaat eine Förderung von 450 000 Euro vorgesehen. Damit übernimmt der Freistaat ebenfalls die gesamten Kosten.

Nach Angaben Sauters verfügt der Freistaat Bayern mittlerweile über 7000 Kilometer Radwege entlang von Bundes- und Staatsstraßen. Das Programm zur Ergänzung fehlender Teilstücke im Radwegenetz umfasst 158 Radwegprojekte mit einer Gesamtlänge von 260 Kilometern. Die Vorhaben kosten 46,5 Millionen Euro. Auf Schwaben entfallen 4,5 Millionen, auf den Landkreis Günzburg 940 000 Euro.

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Bis zu 85 Prozent

Auch wenn Städte und Gemeinden Radwege selbst bauen, können sie finanzielle Zuwendungen vom Freistaat erhalten. Der Bayerische Landtag hat zunächst befristet bis Ende 2010 das Programm "Staatsstraßen in gemeindlicher Sonderbaulast" erweitert. Möglich ist nun auch die Förderung von unselbstständigen Radwegen beziehungsweise Geh- und Radwegen entlang von Staatsstraßen, soweit die Gemeinde die Kosten übernimmt.

Der Fördersatz liegt bei 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Bei Projekten mit besonders hoher verkehrlicher Bedeutung können finanzschwachen Gemeinden bis zu 85 Prozent Zuwendungen gewährt werden, erklärt Sauter.

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