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Vereine

01.07.2017

Mehr Mitglieder dank Merk-Halle

Der VfL Günzburg profitiert von dem Neubau. Auch finanziell geht es aufwärts

Der Neubau der Bruno-Merk-Sporthalle in Günzburg hat dem VfL Günzburg gut getan. Mittlerweile ist auch die rechtliche Seite der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Verein abgeschlossen, erfuhren die Delegierten bei der diesjährigen Versammlung des VfL im neu sanierten großen Vereinszimmer in der Jahnhalle. Zentrale Punkte der Versammlung waren die Neuwahlen von Vorstand, Revisoren sowie einem Ergänzungsmitglied des Ältestenrates.

Gerhard Skrebbas, der Vorstandsvorsitzende, zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung des Vereines. „Die Zahlen und Ergebnisse der ablaufenden Amtsperiode des Vorstandes zeigen auf, dass der richtige Kurs eingeschlagen ist und wir unsere Mandate unbelastet wieder in die Hände der Delegierten zurückgeben können.“ Insbesondere die wirtschaftliche Konsolidierung des Vereins sei planmäßig verlaufen. „Noch in diesem Jahr sind die langfristigen Verbindlichkeiten endgültig abgebaut und es kann wieder von normalen Verhältnissen gesprochen werden.“

Skrebbas freute sich jedoch auch über die Mitgliederentwicklung des Vereines. Nicht zuletzt schlagen dabei deutlich die verbesserten Trainingsbedingungen in der neuen Bruno-Merk-Halle zu Buche. So konnte beispielsweise die Badmintonabteilungsleiterin Juliane Renner berichten, dass seit Inbetriebnahme der neuen Sporthalle sich der Mitgliederstand in ihrer Abteilung nahezu verdreifacht und erstmalig die 100er Grenze überschritten hat. Auch sportlich schlagen die neuen Trainingsbedingungen zu Buche. Aber auch die anderen Abteilungen des VfL haben sportlich einiges zu bieten, wie die im Berichtszeitraum erreichte große Anzahl von Titeln und Medaillen aufzeigt.

Die solide finanzielle Entwicklung bestätigte auch Finanzvorstand Reinhold Götzl, als er das Zahlenwerk des Haushaltsjahres 2016 vorlegte und dabei feststellen konnte, dass man wieder Boden unter den Füßen habe, aber trotzdem noch lange kein Grund bestehe, den bisher erfolgreichen Sparkurs des Vereines aufzugeben.

Zum Tagesordnungspunkt „Bruno-Merk-Halle“ stellten Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und Rechtsvorstand Othmar Hagen gemeinsam fest, dass nach langem Verhandlungmarathon erst vor wenigen Tagen das Vertragswerk zwischen Stadt und VfL Günzburg mit einem Notartermin erfolgreich abgeschlossen wurde. Beide Seiten zeigten sich zufrieden, dass man sich auf einen Mietvertrag zum großen Vereinszimmer einigen konnte. Selbst ein Antrag zur Beitragserhöhung konnte die gute Stimmung nicht trüben und wurde einstimmig angenommen. In diesem Zusammenhang erklärte Oberbürgermeister Jauernig, dass man zwar die Gebühren für Hallenmieten leicht erhöht habe, es aber dabei bleibe, dass Hallenzeiten für Kinder und Jugendliche auch weiterhin mietfrei bleiben.

Neue Vorsitzende für Finanzen, Rechnungswesen, Haushalt, Mitgliederverwaltung ist Annette Fiegel-Jensen, als neuer Vorsitzender für Sportbetrieb, Jugendarbeit und Sportveranstaltungen wurde Sebastian Imminger gewählt.

Wiedergewählt haben die Delegierten als Vorsitzenden für Recht, Planung, Organisation, Vermögensverwaltung Othmar Hagen, für Öffentlichkeitsarbeit, Presse, Werbung, Geschäftsstelle Ruth Niemetz, Vorsitzender für allgemeine Verwaltung und Sportstättenbelegung bleibt Gerhard Skrebbas. Ebenfalls wieder gewählt wurden als Vorsitzender für gesellschaftliche Veranstaltungen Walter Hirsch, als Schriftführer Johannes Geiger und als Revisoren Harald Imminger und Reinhold Kaiser. Ergänzungsmitglied zum Ältestenrat ist Reinhold Götzl.

Ein dickes Dankeschön gab es für den ausscheidenden Finanzvorstand Reinhold Götzl für seine 15-jährige Tätigkeit. Die offizielle Verabschiedung der Ausgeschiedenen wird beim VfL-Jahrestreff am 12. November im Forum am Hofgarten erfolgen. (zg)

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