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Günzburg

12.09.2019

Mehr Platz für die Mitarbeiter des Legoland Resorts

134 Zimmer für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat der Freizeitpark Legoland Deutschland schon auf seinem Gelände gebaut. Nun sollen 123 weitere Zimmer in fünf Gebäuden dazu kommen.
Bild: Bernhard Weizenegger

Legoland plant in Günzburg weitere Personalgebäude mit 123 Zimmern. Allerdings an einem neuen Standort im Freizeitpark

Es wird weiter fleißig gebaut im Günzburger Legoland – auch unter der Leitung der neuen Geschäftsführerin des Freizeitparks, Manuela Stone. Wieder sind es Mitarbeiterwohnungen, die auf dem Gelände entstehen sollen. Denn die wachsende Klötzchenwelt braucht dringend Unterkünfte für die Kollegen, die längst auch im Ausland als Saisonkräfte angeworben werden.

2015 und 2018 hatte Legoland die ersten eigenen Mitarbeiterunterkünfte in der Nähe der Verwaltungsgebäude gebaut, insgesamt 134 Zimmer stehen in den elf Gebäuden schon zur Verfügung. Jetzt sollen fünf weitere Gebäude dazu kommen – allerdings nicht in der Nachbarschaft der bisherigen Gebäude, denn dort ist schlicht kein Platz mehr. Ein angedachter Standort zwischen Parkplatz und Bundesstraße 16 kommt ebenfalls nicht infrage – dem stehen die hohen Immissionswerte des benachbarten Gewerbegebietes entgegen.

Dreigeschossige Gebäude entstehen

Die Pläne, die dem Günzburger Bauausschuss am Dienstagabend vorlagen, weisen den neuen Standort hinterhalb des Legoland-Feriendorfes und neben dem bestehenden Betriebshof des Freizeitparks aus. 123 Zimmer, zwölf davon Doppelzimmer, sollen neu entstehen. In zwei der insgesamt fünf Gebäude sind jeweils eine Küche mit Aufenthaltsraum und gemeinschaftlich genutzte Hauswirtschaftsräume vorgesehen.

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Mitarbeiterunterkünfte am Legoland Deutschland Resort in Günzburg. Einzel- und Doppelzimmer werden an Mitarbeiter zu bezahlbaren Preisen vermietet.
Bild: Bernhard Weizenegger

Um den Flächenbedarf möglichst gering zu halten, baut Legoland an dieser Stelle in die Höhe: Die dreigeschossigen Gebäude werden demnach 9,60 Meter hoch werden. Weil im Bebauungsplan nur eine Höhe von sieben Metern ausgewiesen ist, musste der Bauausschuss dafür eine Befreiung genehmigen. Das Gremium stimmte einhellig zu: „Lieber höher bauen als noch mehr Flächenverbrauch“, so GBL-Stadträtin Angelika Fischer.

Mitarbeiterunterkünfte im Legoland Deutschland Resort Günzburg.
Bild: Bernhard Weizenegger

Bürgermeister Anton Gollmitzer (FWG) betonte die Notwendigkeit, Wohnungen zu bauen, um Fachkräfte bekommen zu können. „Die Wohnraumnot in Günzburg wird dadurch auch nicht weiter belastet.“ SPD-Stadträtin Martina Haltmayer betonte die Vorreiterrolle, die der Freizeitpark mit dem Bau von Mitarbeiterwohnungen einnehme: „In Zukunft werden sich auch viele andere Betriebe überlegen müssen, ob sie nicht diesem Modell folgen wollen.“

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