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Landkreis Günzburg

20.04.2015

Mehr Verstöße beim Blitzmarathon

Die Polizei hatte die Autofahrer bei ihrer Kontrollaktion im Blick.
Bild: Rebekka Jakob

Die Polizei hat wieder verstärkt das Tempo der Verkehrsteilnehmer kontrolliert und hatte mehr zu beanstanden. Warum die Beamten mit dem Ergebnis trotzdem zufrieden sind.

Der Blitzmarathon am vergangenen Donnerstag war lange vorher angekündigt gewesen. Auch viele der Messstellen, an denen vor allem mit Laserpistolen das Tempo kontrolliert wurde, hatte die Polizei einige Zeit im Voraus veröffentlicht. Trotzdem gab es für die Beamten etwas mehr zu beanstanden als noch bei der Vorjahresaktion.

Nach den Worten von Jürgen Krautwald, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, hätten sich die Verkehrsteilnehmer dennoch auf die Kontrollen eingestellt, sodass diese ihren Zweck durchaus erfüllt hätten. Auch sei die Quote der Beanstandungen bei den mehr als 27500 Kontrollierten gesunken. Den Beamten ging es nicht darum, Kasse zu machen. Sie wollten erneut darauf hinweisen, wie wichtig es ist, sich an die Tempolimits zu halten. Schließlich spielt die Geschwindigkeit bei vielen Unfällen eine sehr entscheidende Rolle.

Insgesamt wurden im Präsidiumsbereich am Donnerstag 685 Verstöße in der Zeit von 6 bis 24 Uhr registriert. Im Vorjahr waren es 568 gewesen – und das während 24 Stunden. Zudem gab es 107 gegenüber 88 sonstigen Vergehen wie das Handy am Ohr oder der nicht angelegte Gurt. An den 14 Messstellen im Landkreis gab es aber nicht allzu viel zu beanstanden.

So waren im Bereich der Polizeiinspektionen Günzburg, Burgau und Krumbach die Schnellsten im Schnitt 25 Stundenkilometer zu flott im Tempo-50- oder Tempo-60-Bereich. Im Burgauer Gebiet gab es eine Anzeige und vier Verwarnungen, im Günzburger eine Anzeige und zwölf Verwarnungen, und bei den Krumbachern waren es eine Anzeige und 18 Verwarnungen, sagt Polizeisprecher Krautwald. cki

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