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Einweihung

22.06.2015

Mehr als ein Sportzentrum

Bei einem Rundgang segnete Geistlicher Rat Pfarrer Richard Harlacher auch die große Sporthalle des Auwald-Sportzentrums. Rechts daneben: Robert Behrendt, Vorsitzender des Schützenvereins Alpenrose, Armin Herold, Vorsitzender der Spielvereinigung Gundremmingen und Bürgermeister Tobias Bühler.
Bild: Wieser

Für die Auwald-Anlage in Gundremmingen haben die Helfer etwa 17000 Arbeitsstunden geleistet

Welche große Leistung die Vereine aus seiner Gemeinde vollbracht haben, hatte Gundremmingens Bürgermeister Tobias Bühler bereits am Freitag beim Helferfest betont: „Jetzt ist es so weit. Das, was Sie geleistet haben, das ist schon ein Wahnsinn.“ Die Mitglieder der Spielvereinigung Gundremmingen und des Schützenvereins Alpenrose hatten etwas 17000 freiwillige Arbeitsstunden dafür geleistet, dass das Auwald-Sportzentrum nun eröffnet werden konnte.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: die Schießstände, die Sporthalle, der Außenbereich, der sich in die Umgebung des Auwalds einfügt, und nicht zuletzt das Glanzstück, das bis zu 430 Sitzplätze fassende Foyer mit seiner hervorragenden Akustik. Dort fand am Sonntag nach über eineinhalb Jahren Bauzeit mit einem Festgottesdienst die Einweihung statt. Geistlicher Rat Pfarrer Richard Harlacher erinnerte dabei daran, das Leib und Seele, Kirche und Sport einander ergänzen. Sport dürfe keine Ersatzreligion sein, doch können mit seiner Unterstützung Alltagstugenden, wie Fairness, Gerechtigkeit und Teamgeist wiedergefunden werden. Musikalisch gestaltet wurde der Festgottesdienst vom Chor Cantabile sowie mit Annalena Hähnle an der Querflöte und Jürgen Bruder am Keyboard.

Bürgermeister Tobias Bühler erinnerte an den langen Weg bis zur Realisierung. Ohne den einstimmigen Beschluss im Gundremminger Gemeinderat stünde die Festgesellschaft nun nicht hier. „Das Werk ist vollendet und es ermöglicht uns sehr viel für die Zukunft.“

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Auch Dr. Josef Langenbach, Stellvertreter des Landrats, würdigte den Einsatz der Vereine. Beide hätten immer an das Vorhaben geglaubt. „Der Glaube kann nicht nur Berge versetzen, sondern auch ein Sportzentrum bauen.“ Einen Rückblick und Zahlen vermittelte Josef Schuster von Schuster Engeneering in Neuburg/Kammel, dem mit den Planungen beauftragten Büro: Im September 2013 sei mit dem Rohbau begonnen worden, nach 20 Monaten Bauzeit sei es nun fertiggestellt.

Hürden habe es genügend gegeben: Was zunächst als unüberwindbar gesehen wurde – gemeinsam unter einem Dach in die Zukunft zu gehen – sei mit den beiden Vereinen als Bauherren durch enormen ehrenamtlichen und unermüdlichen Einsatz auf den Weg gebracht worden, so die beiden Schirmherren, Altbürgermeister Wolfgang Mayer und Alfred Herrmann. Dass in Gundremmingen ein einzigartiges Sportzentrum entstanden ist, konnten die Vorsitzenden der beiden Vereine getrost bestätigen. „Was wäre solch ein Bau wert, wenn die Bauherren nicht harmonieren würden“, so Robert Behrendt vom Schützenverein Alpenrose. Armin Herold von der Spielvereinigung ging bereits zum nächsten Schritt über: „Der Bau war das Erste. Jetzt liegt es an uns, die Räumlichkeiten mit Leben zu erfüllen.“

Zahlreiche Besucher nutzten die Möglichkeit, das Auwald-Sportzentrum bei Turnvorführungen und einem Fußballspiel zu besichtigen, und zeigten ihre Begeisterung über den Neubau. Umrahmt wurde der Nachmittag von der Blaskapelle Gundremmingen und vom Jugendblasorchester der Musikschule Offingen, Gundremmingen, Rettenbach.

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