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Neue Sporthalle

18.11.2011

Mehr als fünf Millionen darf sie nicht kosten

Stadtrat fasst noch zwei Beschlüsse. Im ersten Halbjahr 2012 soll es losgehen

Günzburg Mit dem Neubau der Dreifachsporthalle im Günzburger Schulzentrum soll in der ersten Jahreshälfte 2012 begonnen werden. Bis Ende 2013 soll sie dann fertig sein. Dies sagte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig im Stadtrat.

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Zwei Punkte waren es, die der Stadtrat noch zu entscheiden hatte, um das Wunschprojekt vieler Vereine und Bürger voranzutreiben. Beides war letztlich kein Problem. Zum einen benötigte die Regierung von Schwaben noch einen so genannten „Baudurchführungsbeschluss“, um den Zuwendungsantrag weiter bearbeiten zu können. Zum anderen fehlte noch ein Beschluss für die Außensportanlagen, für die ein eigener Antrag zu stellen ist. Für den Bau der Dreifachsporthalle haben Stadt und Landkreis die Genehmigung mit dem Bauprogramm erhalten, informierte die Stadtverwaltung.

Stadtbaumeister Georg Dietze kündigte an, dass nächste Woche noch ein Termin mit den Schulen stattfinden soll. Vor Weihnachten ist dann ein Termin mit den Vereinen geplant. Die Kugelstoßanlage soll eventuell verkleinert werden. „Wir müssen das alles mit der Regierung von Schwaben abstimmen. Die Förderung darf nicht infrage gestellt werden“, so Dietze.

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CSU verlangt Deckelung

Wie berichtet, soll der Neubau auf der Grundlage der Entwurfsplanung des Architekturbüros Nething und Ott Generalplaner (Günzburg) vom 5. September 2011 verwirklicht werden. Auch die Außensportflächen werden neu gestaltet: Darin werden ein Allwetterplatz mit Weitsprunganlage, Rasenspielfeld und Kugelstoßanlage integriert.

Die neue Sportanlage sei ein großes Anliegen, keine Frage. „Wir wollen aber nicht verhehlen, dass wir dabei auf die Kosten schauen müssen“, sagte CSU-Fraktionsvorsitzende Stephanie Denzler. Ihre Fraktion plädierte deshalb für eine Kostendeckelung bei fünf Millionen Euro – „damit klar ist: bis hierher und nicht weiter.“ Auf diese Weise, so Denzler, soll Druck auf den Planer ausgeübt werden: Wenn etwas dazukommt, müsse an anderer Stelle eben etwas gestrichen und eingespart werden.

In dieselbe Kerbe schlug Wolfgang Hackel. „Wir sind genauso froh, dass es flott vorangeht, und können uns den Ausführungen von Frau Denzler anschließen“, sagte der Vertreter der FW/GBL-Fraktion. Die Sportfachleute aus den Schulen und Vereinen sollten einbezogen werden, wenn es um die Ausstattung der Halle geht.

Das sieht auch die SPD so. Martina Haltmayer wünscht sich, dass die Lehrer eingebunden und Details mit ihnen abgesprochen werden. Dann passiere es nicht, dass an der Praxis vorbei geplant werde. Auf die Frage von Erhard Uhl (UWB) nach der Kletterwand berichtete der Stadtbaumeister, dass das Thema mit dem Alpenverein erörtert worden sei. Der Planer sei beauftragt worden, den Wunsch nach einer Kletterwand zu integrieren, so Dietze. Dabei gehe es um ein Baufeld an der Nordseite, wo die jetzige Halle steht. (alk)

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