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Eishockey

24.10.2017

Mini-Trost für das Mini-Team

Eine leicht überschaubare Spielerschar stellt der ESV Burgau in dieser ersten Phase der Landesliga-Saison. Zu den derzeit verfügbaren Leistungsträgern zählt David Hornak, der mit Übersicht und Torriecher überzeugt.
Bild: Ernst Mayer

Burgau zeigt sich auf fremdem Eis als bärenstarke, bravourös kämpfende Einheit. Dass in zwei Spielen nur ein Bonus-Punkt herausspringt, ärgert Eisbären-Chef Gebauer aber.

Was helfen die schönen Worte, wenn man so knapp verliert. Als „bärenstarke Gegner“ haben die Eishockeyspieler des ESC Haßfurt die Burgauer Eisbären bezeichnet. Dem Sieger fiel es leicht, Komplimente zu verteilen, gewannen die Hawks ihr Landesliga-Heimspiel am Sonntag doch glücklich 8:7 nach Verlängerung. Zwei Tag zuvor hatten die Burgauer in Freising 3:5 verloren.

Der Chef des ESV Burgau grämte sich am Tag nach dem Krimi in Unterfranken immer noch. „Da war mehr drin als dieser Bonus-Punkt“, unterstrich Werner Gebauer. In dieser engen Liga sei jeder einzelne Zähler enorm wichtig, wenn man am Ende einen der Plätze in der Verzahnungsrunde mit der Bayernliga erwischen möchte.

Als Kritik am Team wollte Gebauer seine Bemerkungen ganz und gar nicht verstanden wissen. Immerhin hatte sich seine Mini-Mannschaft (nur zehn Feldspieler standen am Sonntag zur Verfügung, in Freising waren es ebenfalls schon magere zwölf gewesen) heldenhaft gewehrt, ein „sensationelles Spiel“ auf Augenhöhe mit dem Favoriten geboten. „Eigentlich hätten wir einen Dreier verdient gehabt“, sagte Gebauer und erinnerte daran, dass die Schwaben im Abschluss-Drittel zweimal führten und Torwart Sebastian Gassner im gleichen Abschnitt zwei Penaltys parierte. Das Gegentor in der mit jeweils drei Feldspielern absolvierten Extraschicht sei dann zusätzliches Pech gewesen. Sekunden zuvor hatten die Burgauer mit einer Entscheidung der Unparteiischen gehadert.

Auch in Freising kam das Team von Trainer Thore Knopf einem Erfolg ziemlich nah. Vor allem mangelndes Schussglück verhinderte hier die Ernte. „Solche Tage gibt’s“, urteilte Gebauer.

Letztlich müssen die Burgauer in den nun anstehenden Tagen der Regeneration ihr Selbstvertrauen aus der gezeigten Leistung und dem tollen Teamgeist ziehen. Gebauer wartet sehnsüchtig auf den Tag, an dem sein 17-Mann-Kader vollzählig ist. Denn ihm ist natürlich klar: „Auf Dauer werden wir das nicht durchhalten.“

Dass derartige Energieleistungen überhaupt möglich sind, verdanken die Burgauer der Arbeit ihres Coaches, ist der Vereinschef überzeugt. „Wenn die Jungs nicht so fit wären, würden die das gar nicht durchhalten“, sagt Gebauer.

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