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Mit dem Streetfood-Festival ein Schritt in Richtung Alltag

Mit dem Streetfood-Festival ein Schritt in Richtung Alltag
Kommentar Von Michael Lindner
12.06.2020

Das Streetfood-Festival in Günzburg ist die erste größere Veranstaltung in der Region seit Beginn der Corona-Pandemie. Alle Beteiligten geben sich größte Mühe für einen sicheren Ablauf.

Der Alltag hat sich in den vergangenen Wochen stark verändert. In Bayern gelten weiterhin Kontaktbeschränkungen und das Distanzgebot. Die Gastronomie wurde zuletzt schrittweise wieder geöffnet, zudem gab es Lockerungen für Tourismus, Schulen und Kitas. Doch manche Branchen sind noch immer extrem von der Corona-Pandemie betroffen. Theater und Kinos dürfen beispielsweise erst ab dem 15. Juni wieder öffnen, wann Diskotheken oder Saunen wieder Gäste empfangen dürfen, ist noch nicht geklärt. Zudem sind bundesweit alle Großveranstaltungen bis 31. August verboten. In Günzburg wurden sowohl das Guntia- als auch das Volksfest 2020 frühzeitig abgesagt. Umso verwunderlicher ist es, dass seit Donnerstag das Streetfood-Festival stattfindet.

Umfangreiche Hygienemaßnahmen auf dem Streetfood-Festival in Günzburg

Viele Menschen haben eine solche Veranstaltung herbeigesehnt, das machen die Besucherzahlen an den ersten beiden Tagen deutlich. Es wird gegessen, getrunken und geratscht – fast wie in Vor-Corona-Zeiten, könnte man meinen. Doch das täuscht: Alle Besucher sind mit einem Mund-Nasen-Schutz unterwegs, die Zahl der Gäste ist auf 400 beschränkt und die Tische werden nach jedem Besucher sofort desinfiziert – das ist nur ein kleiner Teil der umfangreichen Hygienemaßnahmen. Die Veranstalter haben in Absprache mit der Stadt Günzburg alles mögliche getan, damit das Streetfood-Festival so sicher wie irgendwie möglich stattfinden kann.

Eine solche Veranstaltung ist ein weiterer Schritt in Richtung des Alltags, den wir alle jahrelang kannten, aber ihn viel zu selten geschätzt haben. Dass sich die Besucher des Streetfood-Festivals an die erforderlichen Abstandsregeln halten, ist lobenswert – aber auch nötig. Denn es mag sich niemand ausdenken, was los ist, wenn sich das Virus wegen des Festivals in der Region flächendeckend ausbreiten würde.

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