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Ichenhausen

29.10.2018

Mittelschülern wird bei der Berufsfindung geholfen

Mit einem Azubini-Tag starten Wirtschaftsvereinigung und Mittelschule ein neues Projekt. Das Foto zeigt Referenten und Initiatoren.
Bild: Otto Imminger

An der Freiherr-von-Stain-Mittelschule in Ichenhausen startet ein einzigartiges Projekt.

Mit einem Azubini-Tag starteten die Wirtschaftsvereinigung Ichenhausen und die Freiherr-von-Stain-Mittelschule ein neues Projekt: Mit einer breit angelegten Aktion will die Wirtschaftsvereinigung den Schülern wichtige Orientierungshilfen bei der Berufsfindung geben. Zahlreiche Betriebe und Ausbilder aus Ichenhausen und der Region wirken dabei mit.

Berufsorientierung und -findung seien seit jeher zentrale Anliegen der Mittelschulen, heißt es vonseiten der Schule. Dieses Bemühen der Mittelschule erhält nun durch die Ichenhausener Wirtschaftsvereinigung eine wesentliche Erweiterung: Schüler arbeiten in Handwerksbetrieben für ein gemeinsames Projekt: 2019 soll im Außenbereich der Schule eine komfortable Sitzgruppe installiert werden.

85 Schüler nehmen am Projekt teil

Bei sämtlichen Beton-, Metall-, Holz-, Elektro-, Maler- und anderen Arbeiten packen Schüler mit an. Das Projekt soll bei einer großen Feier im nächsten Sommer abgeschlossen werden. Gestartet wurde das Projekt bei einem Azubini-Tag in der Aula der Schule, wo sich alle 85 teilnehmenden Schüler der 8. und 9. Klassen trafen. Eingangs stellte der Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung Ichenhausen, Franz Zenker, heraus, dass es sich bei diesem Projekt um ein bisher einzigartiges Projekt im Landkreis Günzburg handle. Martin Schmid von der gleichnamigen Maschinenbaufirma aus Waldstetten stellte in seinem Vortrag die Wichtigkeit einer fundierten Berufsentscheidung heraus.

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Praxisnahe Auskünfte aus erster Hand

Anschließend erhielten die Schüler aus erster Hand praxisnahe Auskünfte zu Handwerksberufen: Zahlreiche Betriebsleiter und Ausbilder aus der Region informierten über Tätigkeiten, Anforderungen und die Ausbildungen in fast 20 Berufen. In den nächsten Monaten werden die 85 Schüler an festgelegten Tagen praxisnah in den Betrieben einen Beruf, den sie selber gewählt haben, kennenlernen und zusammen mit Handwerkern auf das Projekt hinarbeiten.

Dabei ergibt sich noch ein weiterer Nutzen, den Schulleiter Otto Imminger herausstellte: Ganz nebenbei lernen die Schüler die Region und die Qualität und Stärke der heimischen Wirtschaft und ihrer Betriebe kennen.

Und die Schüler? Sie äußerten sich sehr positiv über die Referenten und die Informationen. Viele freuten sich auf die praktische Arbeit in den Betrieben und die Möglichkeit, an einem tollen Projekt für ihre Schule mitarbeiten zu können. (zg)

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