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Burgau

30.01.2021

Nach 46 Jahren verlässt Hauptamtsleiterin Rita Reichel Burgaus Stadtverwaltung

Die ehemalige Hauptamtsleiterin Rita Reichel vor ihrer langjährigen beruflichen Wirkungsstättte, dem Rathaus in Burgau.
Foto: Bernhard Weizenegger

Burgaus Hauptamtsleiterin Rita Reichel geht in Altersteilzeit. Was sie als großes Plus der öffentlichen Verwaltung sieht.

Ihr Berufsleben hat Rita Reichel in den Dienst Burgaus gestellt: Nach 46 Jahren in der Stadtverwaltung ist sie in die Freistellungsphase der Altersteilzeit gegangen. In Burgau geboren, hat sie hier Familie und Freunde, sie lebe mit und für die Stadt. Eine „unwahrscheinlich schöne Aufgabe“ sei es gewesen, hier tätig zu sein und Burgau wachsen zu sehen.

Nach verschiedenen anderen Aufgaben im Rathaus war ihr kurz nach einer Beförderung im Jahr 1989 die Leitung der Hauptverwaltung und des Standesamts übertragen worden, bis zuletzt hatte sie diese Funktion der Hauptamtsleiterin inne. Ihre Hauptaufgabe waren rechtliche Beurteilungen; das Zusammenspiel der Einrichtungen und Abteilungen zu koordinieren gehörte auch dazu, ebenso die Themen Ausbildung und Personalgewinnung. Man habe großes Glück gehabt, gute Leute zu finden. Als großes Plus der öffentlichen Verwaltung sieht sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, weshalb gerade viele Frauen hier tätig seien.

Rita Reichel hat mit vier Bürgermeistern und Kämmerern in Burgau zu tun gehabt

Mit vier Bürgermeistern von SPD, Freien Wählern und CSU hat sie in den Jahrzehnten ihrer Arbeit zu tun gehabt, mit vier Stadtbaumeistern und vier Kämmerern – natürlich nur unter anderem. Die Verwaltung sieht sie als zweites Glied, die Vorgaben der Politik umsetze. Ihr Nachfolger Wolfgang Buckel wurde bereits 2019 eingearbeitet und hat als Wahlleiter im vergangenen Jahr seine große Bewährungsprobe bestanden. Rita Reichel, 62, will sich nun verstärkt um ihre Familie und Freunde kümmern, Sport treiben und mit ihrem Mann reisen – vor allem Radtouren an Nord- und Ostsee schweben ihr vor, wenn diese wieder möglich sein werden.

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