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Nach Raub auf Günzburger Volksfest: Ein Lob für Sicherheitsdienst und Polizei

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Kommentar Von Till Hofmann
13.08.2019

Es mag sein, dass ein Abend nicht immer so nett endet, wie er angefangen hat. Das gilt vor allem dann, wenn Unmengen Alkohol im Spiel sind. Die einen werden lustig, die anderen still. Die unangenehmste Gruppe setzt sich aus denjenigen zusammen, die aggressiv werden. Das mag oft nur peinlich oder lästig sein. Im Falle des Volksfests in Günzburg war es schlichtweg kriminell.

Was wir hier gesehen haben, war die hässliche Fratze eines Festes, das Familien gerne besuchen, weil es ihnen Spaß macht, sich vom Alltag etwas abzulenken. Es ist ein sommerlicher Farbtupfer in Günzburg, auf den die 21000-Einwohner-Stadt stolz ist. Eine geschlossene Veranstaltung kann man daraus nicht machen. Und deshalb ist es auch nicht möglich, sich seine Gäste auszusuchen.

Was sich hier vier junge Männer erlaubt haben, geht weit über das hinaus, was selbst für wohlmeinende Zeitgenossen erklärbar oder gar entschuldbar wäre – Alkoholkonsum hin oder her.

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Sicherheitsdienst und Polizei haben einen kühlen Kopf bewahrt

Einer 13-Jährigen den 20-Euro-Schein der Oma aus der Hand zu reißen und dann mit einem Kumpel wegen dieser „Heldentat“ zu feixen – wie mies ist das denn? Und was dann geschehen ist, kann man nur mit einem ungläubigen Kopfschütteln quittieren; und mit Anerkennung gegenüber den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes und den Einsatzkräften der Polizei, die allesamt kühlen Kopf bewahrt haben.

Das kann man von den Herrschaften, die in Gewahrsam genommen worden sind, nicht behaupten. Als der 17-Jährige entlassen und einer Verwandten übergeben werden sollte, wurde der Jugendliche wieder renitent. Die Verwandte lehnte es ab, den Jugendlichen mitzunehmen. Der landete erneut in der Zelle der Polizeiwache.

Für alle, die sich was zusammenreimen, sei noch gesagt: Die 17, 19 und 21 Jahre alten Täter sind allesamt Deutsche. Der 18-Jährige, der den Hitlergruß gezeigt hat, ist dagegen ein EU-Ausländer.

Lesen Sie hierzu:

Nach Raub auf Günzburger Volksfest: So reagiert die Stadt

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