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26.02.2015

Nein zum Kneippbecken, Ja zur Brückensanierung

Ein Teil der Wünsche aus den Bürgerversammlungen wird erfüllt. Auch eine Fahrt nach München ist dabei

Ein Großteil der im Herbst bei den Bürgerversammlungen vorgetragenen Anregungen wurde bei der Verkehrsschau erörtert, sodass bei der Bauausschusssitzung nur ein Teil der Wünsche besprochen werden konnte. Einig waren sich die Räte, dass der Wunsch nach einem Handkneippbecken beim unteren Schloss nicht erfüllt werden kann.

Dieses wäre weder zwischen Schulmuseum und ehemaligem Kindergarten noch auf dem Areal zwischen Schloss und Musikschule sinnvoll, darüber war man sich im Ausschuss einig. Ein Argument war, dass die Zufahrt für die Feuerwehr frei bleiben müsse, dazu kamen „gewisse Bedenken“ (Bürgermeister Robert Strobel) wegen Verschmutzung eines Kneippbeckens durch Laub und Menschen. Zudem habe man ja jetzt ein Fußkneippbecken im Freibad an der Günz.

Ebenfalls abgelehnt wurde der Wunsch eines Hochwangers, der die nach seiner Einschätzung zu tiefe Wasserrinne zwischen Wortwinstraße und Bahnstraße gern angehoben gehabt hätte. Nach einem Ortstermin bestätigte Strobel zwar, dass die Rinne einigermaßen tief sei, Handlungsbedarf sah er aber nicht. Im Übrigen habe die Vertiefung auch den Vorteil, dass die Autofahrer langsam fahren müssten.

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Freuen dürfen sich die Fischerfreunde Autenried, die drei kleinere Brücken am Schlossparkweiher sanieren müssen. Sie werden von der Stadt mit Materialspenden unterstützt. Erfüllt wird auch der Wunsch einer Deubacherin, das Haltepunktschild für die Bushaltestelle auf der Südseite der Ellerbachstraße zu versetzen. Schon in Arbeit sind die ebenfalls in Deubach gewünschten Instandsetzungsmaßnahmen für das Feldkreuz in der Verlängerung des Boschenwegs und für die Figurengruppe der Heilig-Kreuz-Kapelle. Auch eine Fahrt nach München ist Resultat aus den Bürgerversammlungen.

In Hochwang hatte es eine Reihe von Fragen zur Tongrube in Ichenhausen gegeben, sodass Strobel bei der Bürgerversammlung spontan ankündigte, beim zuständigen Bergamt Südbayern einen Termin zu erbitten. Am Donnerstag, 5. März, fährt er mit Vertretern der Schutzgemeinschaft Hochwang deshalb nach München. (ilor)

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