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19.02.2020

Neubau von Hochbehälter

Wasserversorgung in Scheppach gesichert

Die Wasserversorgung von Scheppach funktioniert. Zukunftssicher aber ist sie nicht. Deshalb wird die Gemeinde einen neuen Trinkwasserhochbehälter bauen. Die Kosten sind mit etwa 1,5 Millionen Euro veranschlagt. Einzelheiten erläuterte Ulrich Pühler vom Ulmer Planungsbüro Wassermüller im Gemeinderat. Der bisherige Hochbehälter am Schleifweg in Scheppach hat ein Fassungsvermögen von 400 Kubikmetern. 200 Kubikmeter müssen für den Fall eines Brandes vorgehalten werden, die restlichen 200 können in Zukunft eine sichere Wasserversorgung der gut 2000 Einwohner von Scheppach nicht gewährleisten. „Obwohl wir auch Wasser aus Jettingen liefern können“, wie Bürgermeister Hans Reichhart erklärte.

Deshalb soll am Standort des bisherigen Hochbehälters am Schleifweg ein Neubau erstellt werden. Eine Sanierung der alten und maroden Anlage sei nicht lohnend, versicherte Pühler. Die zusätzlich notwendigen 543 Quadratmeter für den Neubau konnte die Gemeinde erwerben, Reichhart dankte dem Grundstückseigner für sein Entgegenkommen. Denn so kann am bisherigen Standort, ohne größeren Aufwand, auf die vorhandene Infrastruktur mit Zu- und Ableitungen zurückgegriffen werden.

Nach Angaben von Ulrich Pühler sind zwei Hochbehälter aus Edelstahl mit einem Fassungsvermögen von jeweils 500 Kubikmetern geplant. Die 1000 Kubikmeter reichten aus, um auch weitere Gewerbebetriebe zu versorgen, erklärte Pühler auf Nachfrage von Gemeinderätin Beatrice Vogg (Jungbürger).

Ein leises Murmeln ging durch die Ratsrunde, als der Planer die kalkulierten Gesamtkosten von etwa 1,5 Millionen Euro nannte. „Bei der Wasserversorgung gibt es keine Kompromisse“, warnte der Bürgermeister vor etwaigen Sparappellen. Die Sicherheit beim Bezug von Trinkwasser oder bei der Brandbekämpfung müsse absolute Priorität haben, betonte Hans Reichhart. Die neuen Hochbehälter werden in einem mit Holz verkleideten Gebäude untergebracht – von außen wird das Ganze wie ein landwirtschaftlicher Stadel aussehen. In zwei bis drei Jahren soll der neue Scheppacher Trinkwasserhochbehälter fertiggestellt sein. (kai)

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