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Neuer Kundenspiegel ist kein Schmuck für Günzburg

Neuer Kundenspiegel ist kein Schmuck für Günzburg
Kommentar Von Till Hofmann
11.02.2020

Über 83 Prozent Kundenzufriedenheit in Günzburg, wenn es um Freundlichkeit geht: Hört sich gut an, ist es im Vergleich mit anderen Städten aber nicht.

Objektiv lässt sich das meistens nicht einordnen, wie Kunden nach dem Besuch eines Geschäfts urteilen. Und darum geht es auch nicht. Denn der Eindruck, den die Verbraucherinnen und Verbraucher gewinnen, ist ein höchst subjektiver, aber ausschlaggebender: Waren sie mit dem Preis und der Ware zufrieden? Wie wurden sie beraten? Und: Wie ist das Personal mit dem „König Kunden“ umgegangen? Hier ist noch Luft nach oben in Günzburg, teilte das Marktforschungsinstitut mit, das nun nach 2014 und 2017 seinen dritten Kundenspiegel vorgelegt hat. Und das ist noch diplomatisch formuliert. Schließlich ist auch diese Beratungsfirma aus Niederbayern daran interessiert, ihre Erkenntnisse entgeltlich an die Händler und Dienstleister zu bringen.

Das ist auch der Grund, weshalb die Aussagen nicht deutlicher ausfallen. Deshalb werden in der Pressemitteilung übrigens auch keine Namen genannt. Sie soll nur ein Appetitanreger sein.

Auf Platz 100 von 132 zu sein, darauf kann sich die Einkaufsstadt Günzburg nichts einbilden. Statt langer Strategiesitzungen von Interessensverbänden und dem ewigen Streit um einheitliche Öffnungszeiten, die sicher wichtig sind: Wie wäre es mit einer Freundlichkeits-Offensive?

Neuer Kundenspiegel ist kein Schmuck für Günzburg

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