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Haldenwang

14.12.2018

Neues Feuerwehrhaus in Konzenberg: Gestaltung ist noch nicht fix

So könnte das neue Feuerwehrhaus aussehen (abgebildet ist hier nur ein Teil). Bei der Gestaltung soll allerdings noch etwas nachgebessert werden.
Bild: Architekturbüro Zimmermann

Im Gemeinderat hat es jetzt Diskussionen über das neue Gebäude für die Wehren von Konzenberg, Hafenhofen und Eichenhofen gegeben.

Für das künftige gemeinsame Feuerwehrhaus von Konzenberg, Hafenhofen und Eichenhofen, das beim Sportheim des FC Konzenberg entstehen soll, gibt es einen Vorentwurf. In der Sitzung des Haldenwanger Gemeinderats ging es darum, wie die Gemeinde weiter verfahren wird. Fest steht: Mit den drei vorgesehenen Fahrzeugstellplätzen wird es einen Zuschuss von 178000 Euro geben. Die Planung sieht Umkleideräume für 55 Männer und 18 Frauen, Technik-, Werkstatt- und Sanitärräume vor. Weiter verfügt das zweigeschossige Gebäude über ein Pultdach, welches das Errichten einer Fotovoltaikanlage zulässt. Man habe auch an die 30 Jugendliche, denen man für die Zukunft etwas bieten müsse, um sie bei der Feuerwehr zu halten, betonte Bürgermeister Georg Holzinger. Und der Brandschutz sei die Pflicht der Gemeinde.

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Peter Finkel konnte mit der Planung zunächst nicht ganz mitgehen: Wenn man eine Million Euro in die Hand nehme, dann solle das Gebäude architektonisch ansprechend aussehen. Der Bau mache Sinn, aber man müsse wissen, ob man etwas Architektonisches oder Wirtschaftliches wolle. Frank Rupprecht, Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft, regte an, sich in kleiner Runde zusammenzusetzen. Dann bekomme man auch einen Entwurf hin, der sicher kostenmäßig nicht zu sehr zu Buche schlage. „Es soll kein Luxusbau werden. Wenn man etwas macht, dann soll es auch etwas Gescheites sein“, meinte Holzinger.

„Dann bekommen wir auch etwas Pfiffiges hin“

Er drängte darauf, voranzukommen: Wenn sich die Ausschreibung in den Sommer ziehe, bekomme man keine Firmen und schlechte Preise. Der Bauausschuss soll nach Vorschlägen durch das Planungsbüro die Gestaltung erneut begutachten. In der nächsten Sitzung soll sie dann durchgesprochen werden. „Dann bekommen wir auch etwas Pfiffiges hin“, so Rupprecht.

Neues Feuerwehrhaus in Konzenberg: Gestaltung ist noch nicht fix

Zuvor hatte der Rat die Aufstellung des Bebauungsplans Am Friedhof in Konzenberg beschlossen. Darin hatten die Vorgaben für Dachform für Diskussionen gesorgt. Mit Blick auf das Ortsbild sind im äußeren nördlichen Bereich zur Ortsverbindungsstraße hin Satteldächer vorgeschrieben, im inneren Bereich sind weitere Dachformen möglich. „Müssen wir in der ersten Reihe Satteldächer vorschreiben?“, fragte Dieter Reithenauer. In der zweiten Reihe sei alles möglich und hinterher kämen dann wieder Anträge auf Befreiung.

Bürgermeister: Man muss konsequent bleiben

Holzinger, der auf die Empfehlung des Landratsamts verwies, erklärte, dass man konsequent bleiben müsse und dies bereits beim Verkauf der Grundstücke festzulegen sei. Der Käufer habe die Möglichkeit, sich ein Grundstück auszusuchen, wo ein Flachdach möglich sei, meinte Maria Granz. Die Probleme würden spätestens mit den ersten Bauanträgen auftreten und den Anträgen auf Ausnahmegenehmigungen, waren die Gegenargumente. Mit 7:6 Stimmen fiel die Abstimmung knapp aus: Entlang der Ortsverbindungsstraße dürfen innerhalb einer vorgegebenen markierten Linie nur Gebäude mit Satteldach entstehen. Einfriedungen sind auf dem nach Süden hin abfallenden Gelände bis zur Höhe von 1,20 Metern möglich.

In einem Rückblick fasste der Bürgermeister die in diesem Jahr getätigten Baumaßnahmen zusammen. Obwohl man so vieles gemacht habe, stehe man finanziell bestens da: „Wir haben einen sehr guten Haushalt mit vielen Rücklagen.“ Den Dank an seinen Gemeinderat und seine richtigen Entscheidungen gab ihm zweiter Bürgermeister Rudi Wolf zurück: „Wir haben einen unermüdlichen und unschlagbaren Bürgermeister.“ (wpet)

Lesen Sie hier den Bericht zu den Gründen für den Zusammenschluss der Feuerwehrhäuser.

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