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Landkreis Günzburg

19.05.2015

Noch kein Hochwasser in Sicht

Das letzte schwere Hochwasser in der Region war im Juni 2013 (im Bild Günzburg).
Bild: Bernhard Weizenegger (Archiv)

Durch den Dauerregen im Alpenbereich könnten aber auch einige Flüsse im Kreis Günzburg ansteigen. Die Feuerwehr hat die Lage im Blick.

Bis zum Wochenende soll es in den Alpen und dem Alpenvorland ergiebig regnen. Deshalb warnt die Unwetterzentrale bereits vor der Gefahr eines Hochwassers in Bayern. Von steigenden Pegelständen könnten nach Auskunft des Wasserwirtschaftsamtes auch Günz, Mindel und Kammel betroffen sein. Das Ausmaß lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht abschätzen, erklärt Ulrich Kost von der Behörde auf Anfrage unserer Zeitung.

Wenn absehbar ist, dass die Meldehöhe überschritten wird, gibt das Amt eine Vormeldung an die Landratsämter heraus. Diese informieren wiederum die betroffenen Gemeinden. Wenn es einen Tag bis anderthalb Tage mittelstark bis stark durchregnet, sei es möglich, dass die Meldegrenze bereits überschritten wird. Dann könne es außerorts kleinere Überschwemmungen geben. Doch Kost sagt, dass es oft anders komme als die Vorhersage ein paar Tage zuvor befürchten lässt. Genauer lasse sich die Lage erst einschätzen, wenn der Regen begonnen hat und klar ist, wie er sich entwickelt.

Die Feuerwehren beobachten jedenfalls die Pegelstände auf der Internetseite des Hochwassernachrichtendienstes, sagt Kreisbrandmeister Helmut Motzer. Wenn es stark und vor allem anhaltend regnet, behalte immer jemand die Lage im Blick. Zusätzlich würden die Wehren die Flüsse direkt beobachten und auch berücksichtigen, ob der Boden bereits nass ist oder noch Wasser aufnehmen kann. Alle stünden grundsätzlich stets „Gewehr bei Fuß“, doch konkrete Vorbereitungen für ein mögliches Hochwasser würden noch nicht getroffen. cki

Internet Aktuelle Hochwassermeldungen gibt es im Internet unter www.hnd.bayern.de

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