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Familiendrama

20.07.2010

Obduktion bestätigt die bisherigen Erkenntnisse

Die Obduktion der Leichen bestätigt die Kripo: Mit höchster Wahrscheinlichkeit hat ein 57-jährige Rentner am Samstag in Remshart mit mehreren Schüssen die 51-jährige Lebensgefährtin seines Bruders und dann sich selbst getötet.

Die Obduktion der beiden Leichen hat die bisherigen Erkenntnisse der Kriminalpolizei bestätigt. Mit höchster Wahrscheinlichkeit hat der 57-jährige Rentner am Samstagnachmittag in Remshart mit mehreren Schüssen die 51-jährige Lebensgefährtin seines Bruders und anschließend sich selbst getötet.

Die beiden Personen waren am Montagnachmittag in der Rechtsmedizin in Ulm obduziert worden.

Für die am Tatort gefundene Schusswaffe hatte der Mann, wie das Polizeipräsidium Kempten gestern noch einmal bestätigte, als Jäger die notwendige Waffenbesitzkarte.

Obduktion bestätigt die bisherigen Erkenntnisse

"Das Bayerische Landeskriminalamt erstellt derzeit zusätzlich ein ballistisches Gutachten zur abschließenden Beurteilung des Tatherganges", teilt das Polizeipräsidium Kempten außerdem mit.

Von diesem Gutachten werde eine weitere Bestätigung der bisherigen Erkenntnisse erwartet, erklärte Jürgen Schweizer, der Leiter der ermittelnden Kriminalpolizei Neu-Ulm, gestern auf Nachfrage.

Zum Motiv des 57-Jährigen liegen nach Polizeiangaben momentan keine neuen Erkenntnisse vor. Wie berichtet, soll schon seit Längerem ein (Erbschafts-)Streit in der Familie geschwelt haben.

Die Ermittlungen dauern weiter an, auch werden noch weitere Zeugen befragt, wie Kripochef Jürgen Schweizer sagte. (kai)

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