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Rettenbach

20.11.2019

Offene Straßen durch Glasfaserausbau

Der Glasfaserausbau in Rettenbach führt zu Problemen.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbolbild)

In Rettenbach sind verschiedene Stellen gleichzeitig aufgerissen worden. Vor dem Einbruch des Winters soll das geändert werden - aber geraten die Arbeiten dann ins Stocken?

Wie ist der Sachstand beim Glasfaserausbau in Rettenbach? Darüber informierte Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast (CSU) in der Sitzung des Gemeinderats. Ratsmitglied Volker Heß (BL) hatte sich in der vorangegangenen Sitzung des Bau- und Umweltausschusses danach erkundigt, nachdem ihn ein Bürger auf dieses Thema angesprochen hatte. Tatsächlich gibt es in den Straßen im Ortsgebiet einige offenen Stellen. Sie selbst und Bauamtsleiter Stephan Uano träfen sich regelmäßig mit den Vertretern der Baufirma und LEW Telnet, erklärte die Bürgermeisterin.

Auf die Auskunft, dass die offenen Stellen sukzessive geschlossen würden, habe man darum gebeten, dass dies noch vor dem Einbruch des Winters geschehen müsse. Dass die Straßen an verschiedenen Stellen gleichzeitig aufgerissen würden, liege daran, dass im Ortsgebiet verschiedene Bautrupps unterwegs seien. Allerdings könne nur bis Mitte Dezember asphaltiert werden und es sei die Frage im Raum gestanden, ob man noch weitere Straßen öffne.

Bürgermeisterin bittet um Verständnis für die Arbeiten

Das Unternehmen würde die Arbeiten in den Wintermonaten gerne weiterführen, auch wenn dann die eine oder andere Stelle nicht sofort geschlossen werden könnte. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass das Ganze möglicherweise bis Anfang April ins Stocken geraten könnte. Man werde sich dazu mit dem Unternehmen noch einmal auseinandersetzen und versuchen, das Bestmögliche zu erreichen, versicherte Dietrich-Kast, die gleichzeitig um Verständnis für die Maßnahmen bat.

Offene Straßen durch Glasfaserausbau

Bei Fragen über den Stand bei den einzelnen Abschnitten im Ortsgebiet verfüge sie über einen direkten Draht zur Baufirma und werde die entsprechenden Informationen umgehend weitergeben.

Das ändert sich bei den Wasserpreisen

Basierend auf die Neukalkulation für den Zeitraum 2020 bis 2023 der durch die Kämmerei ermittelten Beitrags- und Gebührensätze wurde die erste Änderungssatzung zu den Beitrags- und Gebührensatzungen sowohl für die Entwässerungs- als auch für die Wasserversorgungseinrichtungen beschlossen. Ab 1. Januar 2020 betragen die Herstellungsbeiträge für Schmutzwasser 12,91 Euro (bisher 14,37 Euro) pro Quadratmeter Geschossfläche, für Regenwasser gibt es mit 1,17 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche keine Änderung. Als neue Gebühren ergeben sich je Kubikmeter für die Schmutzwassergebühr ein Wert von 1,14 Euro (bisher 1,76 Euro) und als Niederschlagswassergebühr je Quadratmeter Versiegelungsfläche ein Wert von 0,05 Euro (bisher 0,11 Euro).

Die Abwasserentsorgungseinrichtungen betreffend habe es eine Überdeckung in Höhe von knapp 170000 Euro gegeben, sagte Kämmerer Christoph Zeh. Bei der Wasserversorgung hätten nicht annähernd zu erwartende Aufwendungen aus Rohrbrüchen zu einer Unterdeckung in Höhe von ebenfalls knapp 170000 Euro geführt. Die Gebühr wird sich dadurch von bisher 1,65 Euro auf 1,98 Euro je Kubikmeter verteuern. Im Grunde genommen werde sich wenig verändern, so der Kämmerer. (wpet)

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