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Günzburg

25.01.2019

Paten machen Wege im Donauwald frei

So sieht die Aufgabe eines Wegewarts auf dem Premiumwanderweg Donauwald aus.
Bild: Guido Köninger

Was Ehrenamtliche auf den 60 Kilometern Strecke des Premiumwanderwegs „Donauwald“ zwischen Günzburg und Schwenningen tun können.

Der geplante Premiumwanderweg „Donauwald“ von Günzburg bis Schwenningen geht nun in die Phase der Beschilderung. Gleichzeitig wird ein Qualitätssicherungssystem aufgebaut. Denn nur auf einem gut ausgeschilderten Wanderweg können Gäste und Einheimische den einzigartigen Naturraum des Auwalds naturnah und vor allem nachhaltig erleben. Daher werden für den Wanderweg ehrenamtliche Wegepaten gesucht, die in enger Zusammenarbeit mit Donautal-Aktiv den 60 Kilometer langen Weg künftig betreuen. „Die Wegepaten agieren in erster Linie als Vermittler von Informationen“, so Lothar Kempfle, Geschäftsführer von Donautal-Aktiv. Diese Informationen seien für den Erhalt der Wege-Qualität sehr wichtig.

Einerseits werden Infos zum Wegezustand übermittelt, zum anderen sollen die Wegepaten als Signalgeber agieren, sofern Wanderer wider Erwarten im „Donauwald“ die Vorgaben des Naturschutzes oder die Rückzugsbereiche der Tiere missachten. Bezüglich Qualität und Nachhaltigkeit will das Team von Donautal-Aktiv, gemeinsam mit Wegepaten und -wart, den Partnerkommunen sowie den Tourismusorganisationen Dillinger Land und Regionalmarketing Günzburg, nichts dem Zufall überlassen.

Das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden

Man wird dafür Sorge tragen, dass die Donauregion und der Auwald etwas Besonderes bleiben. Wer gerne aktiv in der Natur unterwegs ist und den Auwald schätzt, kann somit das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden. Wegepaten sollen bei ihren Kontrollwanderungen, auf frei wählbaren Wegabschnitten, die Markierungen prüfen und je nach Bedarf erneuern sowie den Wegezustand kontrollieren.

Diese Tätigkeit kann jederzeit durchgeführt werden, je nach Lust und Laune, Wetter und Witterung. „Alle benötigten Materialien werden den Wegepaten selbstverständlich zur Verfügung gestellt“, erklärt Kempfle. Ist eine größere Maßnahme erforderlich, wird diese vom Wegepaten erfasst und an das Qualitätsmanagement bei Donautal-Aktiv gemeldet. „Umfangreichere Arbeiten am Weg werden von örtlichen Firmen durchgeführt“, erklärt der Geschäftsführer.

Interessenten bekommen eine Schulung im März

Am Mittwoch, 20. März, findet eine kostenlose Schulung des Deutschen Wanderinstituts statt. Fachleute zeigen, was zu den Aufgaben eines Wegepaten gehört und welche Qualitätsanforderungen ein Premiumwanderweg zu erfüllen hat. Wer interessiert ist, aktiv am ersten Premiumwanderweg in Bayerisch-Schwaben mitzuwirken, sollte sich bis 15. Februar 2019 telefonisch unter 07325/95 101-00 oder Mail info@donautal-aktiv.de melden. Die Geschäftsstelle von Donautal-Aktiv (Hauptstraße 16, 89431 Bächingen) steht nach vorheriger Terminabsprache auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. (zg)

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