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26.07.2019

Paula Print taucht ab

Zusammen mit den Vorschulkindern des St. Anna Kindergartens in Oberwaldbach taucht Paula Print beim Lied „Komm und zieh die Badehose an“ ab.
Bild: Lea Binzer

Im Kindergarten St. Anna in Oberwaldbach lernt unsere Ente ein Badelied

Die Sonne scheint, es ist warm. Paula Print schwitzt unter ihrem Zeitungsfederkleid, als sie durch Oberwaldbach zum Kindergarten St. Anna watschelt. Vielleicht bekommt sie dort ja eine Abkühlung? Im Kindergarten wird Paula lautstark begrüßt und geknuddelt. „Wisst ihr schon, was wir gleich machen?“, fragt die Zeitungsente die Kinder. Sie schütteln den Kopf. Erzieherin Silvia Hartmann erklärt es: „Ab Herbst wollen wir mit den Kindern verstärkt Musik machen. Also eine Art musikalische Früherziehung. Das üben wir heute schon mal mit einem Badelied mit Tanz und Instrumenten.“ „Das ist ja toll. Das Badelied kühlt mich bestimmt ab“, schnattert Paula aufgeregt. Durch Gesang, Tanz und den Einsatz von Instrumenten lernen die Kinder zum Beispiel Sprache, Rhythmus und Bewegung spielerisch, sagt Hartmann. „Es geht darum, dass die Kinder Musik als Ganzes erleben.“

Im Turnraum setzen sich die Vorschulkinder und Paula in einen Stuhlkreis. Silvia Hartmann bringt eine rote Tasche mit. „Was ist denn da drin?“, fragt die Zeitungsente neugierig. Nacheinander holen die Kinder eine Badehose, zwei Wasserpistolen, ein Badehandtuch, eine Taucherbrille und eine Sonnencreme aus der Tasche. „Das ist ja alles zum Baden“, ruft ein Mädchen. „Genau, denn heute lernen wir ein Lied zum Baden“, sagt Silvia Hartmann. „Wer von euch kann denn schon schwimmen?“, will Paula wissen. Fast alle melden sich.

Aber bevor es mit dem Lied losgeht, gibt es für die Zeitungsente noch eine Überraschung. Sie darf die ausgepackte Badehose anziehen und behalten. Paula freut sich riesig über das Geschenk.

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Dann geht es mit einer Aufwärmübung los. Alle laufen im Entenmarsch, zählen laut bis vier und klopfen sich im Takt auf die Oberschenkel. Dann kommt noch Klatschen und mit der Zunge schnalzen dazu. „Das klappt ja super“, sagt Paula Print beeindruckt. „Ihr habt gerade euren Körper als Instrument eingesetzt, jetzt kommen Klanghölzer dazu“, erklärt Silvia. Auch Paula bekommt welche. Rhythmisch wird zum Liedtext „Rubbeldi-bab-bab“ geklopft. Auch das klappt gut.

„Was macht ihr denn, wenn ihr aus dem Wasser kommt?“, fragt Silvia Hartmann. „Uns abtrocknen“, ruft die sechsjährige Karolina. Das macht Silvia Hartmann vor, während sie den Refrain des Lieds „Komm und zieh die Badehose an“ singt. Dort heißt es: „Rubbeldi-bab-bab, rubbeldi-bab, mein Handtuch trocknet mich dann ab“. Die Zeitungsente und die Kinder machen das nach und lernen gleich die erste Strophe mit Bewegung: Badehose anziehen, ins Wasser platschen, schwimmen, planschen und alle nass spritzen. Bei der dritten Strophe tauchen alle mit zugehaltener Nase auf den Grund des Beckens. „Ihr könnt euch den Text und die Bewegungen schon richtig gut merken“, lobt Paula die Kinder. Aber das war noch nicht alles. Jetzt kommen noch Musikinstrumente dazu. Paula erkennt ein Xylofon, ein Glockenspiel und Rasseln. Und im Hintergrund läuft das Badelied auf CD mit. Die eine Hälfte der Kinder macht jetzt im Takt Musik, die andere Hälfte tanzt. Und alle singen mit – auch Paula.

„Das hat Spaß gemacht“, ruft sie am Ende. Paula nimmt sich fest vor, das Badelied bei ihrem nächsten Besuch am See zu singen und zu tanzen, bevor sie ins Wasser hüpft.

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