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06.07.2019

Paula macht Musik

Paula macht Musik
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Die Zeitungsente lernt mit Günzburger Grundschülern verschiedene Instrumente kennen

Voller Vorfreude blickt Paula Print in die glänzenden Augen der Schüler. Die Zeitungsente ist zu Besuch in der Grundschule Süd-Ost in Günzburg. Dort soll es an diesem heißen Sommertag um Musik gehen. Allerdings nicht ums Hören, sondern zum selber machen. Deshalb haben einige Musikerinnen und Musiker der Stadtkapelle Günzburg verschiedene Instrumente mitgebracht, die sie den Zweitklässlern und Drittklässlern vorstellen möchten.

Auf dem Tisch vor Paula liegt ein hohler, langer, silberner Stab mit vielen Klappen. „Wie das Ding wohl heißen mag?“, fragt sie sich leise. Ihr Blick wandert im Klassenzimmer umher. Da sind noch weitere, viel größere, glänzende Gegenstände. Einige der Instrumente, darunter eine Trompete, kennt sie bereits. Gerade als die Ente fragen möchte, wie die anderen silbernen und goldenen Musikinstrumente heißen, fällt ihr Blick auf ein ungewöhnliches Objekt, das mit seiner schwarzen Farbe gänzlich aus der Reihe tanzt. „Das ist eine Klarinette“, meldet sich ein Kind zu Wort. Gemeinsam können die Schulkinder problemlos auch alle weiteren Instrumente benennen. Die silberne Stange heißt Querflöte und dann gibt es da noch eine Posaune, ein Tenorhorn und eine Tuba. Paula ist beeindruckt und rutscht vor Aufregung auf ihrem Stuhl hin und her.

Gleich dürfen die Kinder selbst ausprobieren auf den Instrumenten zu spielen. Die Ente setzt sich zuerst an die Schulbank, auf der die Klarinette liegt.

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„Die Klarinette ist aus Holz und die Klappen sind aus Silber. Um einen Ton zu erzeugen, müsst ihr die Unterlippe leicht über die Zähne legen und ein wenig lächeln“, erklärt eine junge Frau freundlich, „ich spiele schon seit zehn Jahren im Musikverein. Angefangen habe ich, als ich so alt war wie ihr jetzt.“ Die Schüler staunen und geben sich große Mühe das eben Gelernte umzusetzen. Nicht jedes Kind schafft es auf Anhieb einen Ton zu erzeugen, denn das bedarf etwas Übung.

„Man sieht sehr schnell, welches Instrument zu wem passt. Das ist eine Typfrage“, so Jürgen Gleixner, Leiter der städtischen Musikschule in Günzburg. „Generell können Blasinstrumente ab einem Alter von sieben bis acht Jahren erlernt werden, sobald die Schneidezähne ausgebildet sind“, erzählt Joe Gleixner weiter.

Die Zeitungsente schaut sich noch ein wenig um und watschelt zur „Trompeten-Gruppe“. „Hallo, wie heißt du? Darf ich mich zu dir setzen?“, fragt sie ein braunhaariges Mädchen in einem pinken Sommerkleid. „Ich bin Daria. Natürlich, setz dich“, antwortet diese freundlich und erzählt der Ente Paula, dass ihr die Trompete besonders gut gefallen hat: „Da habe ich direkt einen Ton rausbekommen, man muss nur ganz feste pusten.“

Bevor die Kinder zurück in den regulären Unterricht müssen, geben die Mitglieder des Musikvereins den Schülerinnen und Schülern noch eine Einladung mit auf den Weg.

Am kommenden Sonntag, 7. Juli, ist im Musikerheim, im Schmiedlweg 2 in Günzburg, „Tag der offenen Tür“. Alle Eltern und Kinder sind dazu herzlich eingeladen. Von 13.30 bis 17 Uhr werden Instrumente vorgestellt und auch die Stadt- und Jugendkapelle machen sich bekannt. Paula hofft, dass ganz viele Kinder zum „Tag der offenen Tür“ gehen, weil musizieren einfach klasse ist!

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